Ulms ehrenamtliches Engagement für Flüchtlingsintegration trägt erste Früchte
Miriam AlbrechtUlms ehrenamtliches Engagement für Flüchtlingsintegration trägt erste Früchte
Ulms Engagement für ehrenamtliche Flüchtlingsintegration zeigt Erfolge seit Ende 2024
Das Ulmer Engagement für von Ehrenamtlichen getragene Integrationsprojekte erweist sich seit seinem Start Ende 2024 als erfolgreich. Die Initiative, die mit jährlich 10.000 Euro aus dem städtischen Haushalt unterstützt wird, fördert bürgerschaftliche Vorhaben, die Menschen zusammenbringen. Oberbürgermeister Martin Ansbacher betont den unverzichtbaren Einsatz der Freiwilligen, die Integration im Alltag lebendig werden lassen.
Das Programm wurde konzipiert, um Ehrenamtlichen mit möglichst wenig Bürokratie die Umsetzung ihrer Ideen zu ermöglichen. Seit dem Beginn wurden bereits vielfältige lokale Projekte gefördert – von Weihnachtsfeiern und Sprachcafés über interkulturelle Begegnungen bis hin zu kulturellen Angeboten für Kinder. Auch Stadtführungen, Informationsveranstaltungen und Freizeitaktivitäten erhielten Unterstützung.
Ehrenamtliche können nun gezielt Fördergelder für Projekte beantragen, die Teilhabe und nachhaltige Verbindungen stärken. Ziel des Fonds ist es, Integration im Alltag sichtbar zu machen, sei es durch Dorfcafés, Orientierungsveranstaltungen oder Dankesrunden. Einige Initiativen berichten bereits von optimierten Abläufen und einer besseren Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen und Hauptamtlichen.
Bewerbungen für die Fördermittel 2026 sind ab sofort möglich – für Vereine, Helfernetzwerke oder Einzelpersonen mit gemeinwohlorientierten Projekten. Interessierte können sich an Salma Jridi, die Ehrenamtskoordinatorin des Flüchtlingsprojekts, wenden: per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 0731-161-5397.
Mit dem jährlichen Budget von 10.000 Euro setzt die Stadt weiterhin auf praxisnahe, ehrenamtlich getragene Lösungen für die Integration von Geflüchteten. Durch den Abbau von Hürden ermöglicht das Programm schnelle Umsetzungen von Projekten, die Begegnung und Teilhabe fördern. Ulm bleibt dem Ziel verpflichtet, die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und kommunalen Einrichtungen zu stärken.






