Ulm setzt auf Sportlotsen für bessere Integration von Geflüchteten und Migranten
Lotta BrandtUlm setzt auf Sportlotsen für bessere Integration von Geflüchteten und Migranten
Ulm startet Initiative "Interkulturelle Sportlotsen" zur Integration von Geflüchteten und Migranten
Ulm hat eine neue Initiative mit dem Namen "Interkulturelle Sportlotsen" ins Leben gerufen, um Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund den Eintritt in lokale Sportvereine zu erleichtern. Das vom Land geförderte Projekt setzt auf Sport als Mittel, um soziale Integration und interkulturellen Austausch zu fördern.
Verantwortet wird das Vorhaben vom Referat für Chancengleichheit und Vielfalt der Stadt Ulm in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.
Im Rahmen des Programms werden die Sportlotsen in interkulturellen Kompetenzen, Vereinsstrukturen und modernen Ansätzen der Zielgruppenansprache geschult. Als Vermittler:innen begleiten sie Migrantengruppen auf dem Weg in die örtlichen Sportvereine und unterstützen sie bei der Eingliederung.
Zudem beraten sie die Vereine dabei, ihr Angebot so anzupassen, dass neue Gemeinschaften besser erreicht werden – etwa durch interkulturelle Sensibilisierungsschulungen oder Informationen über das Ulmer Sportnetzwerk. Ziel ist es, über den Sport niedrigschwellige Zugangsmöglichkeiten zur Teilhabe zu schaffen und so erste Kontakte zu knüpfen.
Die Förderung der Initiative läuft bis September 2028 und wird vom baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration bereitgestellt. Offiziell vorgestellt wird das Projekt auf der Sitzung des Internationalen Ausschusses am 21. April 2026.
Aktuell ist "Interkulturelle Sportlotsen" in Ulm aktiv, eine Ausweitung auf ganz Baden-Württemberg ist jedoch denkbar. Durch die Vernetzung von Migranten mit lokalen Vereinen soll der Zusammenhalt in der Gesellschaft gestärkt werden. In der nächsten Phase stehen weiterführende Diskussionen auf der Tagesordnung der anstehenden internationalen Ausschusssitzung.






