Trumps Einwanderungspolitik verliert an Rückhalt – neue Umfrage zeigt klare Ablehnung
Lotta BrandtTrumps Einwanderungspolitik verliert an Rückhalt – neue Umfrage zeigt klare Ablehnung
In den letzten Monaten hat sich die Haltung der Amerikaner zur Einwanderungspolitik gewandelt – die Ablehnung der Vorgehensweise des früheren Präsidenten Donald Trump in dieser Frage nimmt zu. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass nur noch 40 Prozent seinen Kurs unterstützen, ein Rückgang gegenüber 50 Prozent kurz nach seinem Amtsantritt. Gleichzeitig haben sich auch die Durchsetzungsmaßnahmen verlangsamt: Die US-Einwanderungsbehörde ICE meldet weniger Festnahmen.
Anfang März nahm ICE täglich etwas mehr als 1.000 Personen fest – ein Rückgang gegenüber fast 1.300 Festnahmen pro Tag im Dezember. In der Öffentlichkeit zeigt sich eine gespaltene Meinung zu Abschiebepraktiken: 52 Prozent der Amerikaner geben an, sie würden eher keinen Kandidaten wählen, der Trumps Haltung unterstützt. Nur 42 Prozent würden einen solchen Kandidaten eher befürworten.
Die Debatte spaltet selbst die Republikanische Partei. Die Abgeordnete Maria Elvira Salazar treibt ein Gesetzesvorhaben voran, das bestimmten undokumentierten Migranten, die bereits in den USA arbeiten, einen legalen Status gewähren soll. Ihr Vorschlag stößt bei hardlinern Konservativen auf Widerstand, doch sie betont, er entspreche Trumps Prioritäten, indem er die Grenzsicherheit stärke.
Trotz der politischen Gräben herrscht in zentralen Fragen weitgehende Einigkeit: Eine deutliche Mehrheit von 84 Prozent hält sichere Grenzen für mindestens "etwas wichtig", während 87 Prozent der Meinung sind, die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze sei von Bedeutung. Gleichzeitig sprechen sich 76 Prozent dafür aus, undokumentierten Migranten ohne Vorstrafen, die einer Arbeit nachgehen, eine Möglichkeit zur Legalisierung zu bieten.
Unabhängige Wähler lehnen Trumps Abschiebepolitik mehrheitlich ab. Laut Umfrage bevorzugen 57 Prozent Kandidaten, die sich gegen seinen Kurs stellen – gegenüber 32 Prozent, die Befürworter seiner Linie unterstützen.
Die Erhebung unterstreicht eine klare Kluft zwischen Trumps Einwanderungspolitik und der öffentlichen Stimmung. Immer weniger Amerikaner billigen seine Methoden, und die Zahlen bei der Durchsetzung sind gesunken. Während Abgeordnete wie Salazar alternative Lösungen vorlegen, bleibt das Thema umstritten – doch zentral für die kommenden Wahlen.
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