01 May 2026, 19:02

Trump und Petro telefonieren über Drogenpolitik und mögliche Weiße-Haus-Begegnung

Ein Plakat, das eine Karte von Kolumbien zeigt, dessen Provinzen in verschiedenen Farben hervorgehoben sind und der Text "Karte von Kolumbien der Republik Kolumbien".

Trump und Petro telefonieren über Drogenpolitik und mögliche Weiße-Haus-Begegnung

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat ein kürzlich geführtes Telefonat mit dem kolumbianischen Staatschef Gustavo Petro bekannt gegeben. Dabei ging es um die Drogenpolitik sowie weitere bilaterale Themen. Trump erwähnte im Anschluss die Möglichkeit eines künftigen Treffens im Weißen Haus zwischen den beiden Politikern.

Laut Trump hatte Petro den Anruf initiiert, den dieser als positiv im Ton beschrieb. Während des Gesprächs soll der kolumbianische Präsident frühere US-Führungsfiguren gelobt haben – darunter auch Trump selbst sowie Ronald Reagan und George H.W. Bush.

Trump behauptete später, sowohl Vizepräsidentin Kamala Harris als auch Senator JD Vance seien über das potenzielle Treffen informiert gewesen. Das Gespräch fand statt, nachdem Petro auf Social Media ein Foto von sich mit einem Jaguar veröffentlicht hatte – eine Anspielung auf die bekannte Legende, wonach er vor Jahren ein Jaguarjunges gerettet und aufgezogen haben soll.

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Petro äußerte sich in der Vergangenheit auch kritisch zur militärischen Geschichte der USA. Er argumentierte, die USA seien die erste westliche Nation gewesen, die die Hauptstadt eines anderen Landes bombardiert habe. Selbst umstrittene Figuren wie Hitler, Mussolini, Stalin und Saddam Hussein hätten einen solchen Schritt seiner Ansicht nach nicht gewagt. Zudem betonte er, die US-Verfassung rechtfertige militärische Gewalt nur zur Verteidigung der nationalen Souveränität.

Trotz seiner Kritik hatte Petro zuvor bereits Bewunderung für bestimmte amerikanische Führungspersönlichkeiten zum Ausdruck gebracht. Seine jüngsten Äußerungen deuten jedoch auf eine zunehmend kritischere Haltung gegenüber der US-Außenpolitik hin.

Das Telefonat zwischen Trump und Petro ebnet den Weg für weitere Gespräche. Sollte es zu einem Treffen im Weißen Haus kommen, könnten dabei aktuelle Streitfragen zwischen beiden Ländern thematisiert werden. Petros ambivalente Sicht auf die US-Führung könnte künftige diplomatische Austausche prägen.

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