02 May 2026, 23:01

Trump provoziert Mexiko mit Kartell-Vorwürfen – Sheinbaum bleibt kühl

Ein Plakat mit einer farbcodierten Karte Mexikos, auf der Gebiete markiert sind, um den Einfluss der Kartelle anzuzeigen, begleitet von erklärendem Text.

Trump provoziert Mexiko mit Kartell-Vorwürfen – Sheinbaum bleibt kühl

Die Spannungen verschärften sich diese Woche, nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump Mexiko als Zentrum der Drogenkartell-Aktivitäten bezeichnet hatte. Seine Äußerungen lösten eine zurückhaltende, aber klare Reaktion der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo aus, die zur Mäßigung angesichts seiner Aussagen aufrief.

Trump bot zudem an, einzugreifen, und schlug vor, die USA könnten helfen, die Kartelle „auszulöschen“ – ein Vorhaben, das Sheinbaum Pardo entschieden zurückwies.

Trumps Aussagen begannen mit scharfer Kritik an Mexiko, das er als „Epicentrum“ der Kartellgewalt bezeichnete. Anschließend verglich er seine früheren militärischen Einsätze gegen den IS im Nahen Osten mit dem anhaltenden Kampf gegen die Drogenkartelle südlich der US-Grenze.

Trotz der harten Worte bezeichnete er Sheinbaum Pardo als „eine sehr gute Person“ und lobte ihre „wunderschöne Stimme“. Dieser zwiespältige Ton milderte seine grundsätzliche Botschaft jedoch kaum ab.

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Sheinbaum Pardo konterte mit einer knappen, aber prägnanten Bemerkung: „Montag, Montag – bewahrt einen kühlen Kopf.“ Ihre Worte waren ein Aufruf zur Besonnenheit statt zur Eskalation. Als Trump militärische Unterstützung der USA zur Zerschlagung der Kartelle vorschlug, fiel ihre Antwort eindeutig aus: „Nein.“

Der Austausch unterstreicht die anhaltenden Spannungen in der grenzüberschreitenden Sicherheitspolitik. Sheinbaums Ablehnung ausländischer Einmischung bedeutet, dass Mexiko die Herausforderung durch die Kartelle weiterhin in Eigenregie bewältigen wird. Vorerst scheinen beide Seiten auf ihren Positionen zu beharren.

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