Trump greift Kanzler Merz wegen Iran-Politik scharf an – und eskaliert den transatlantischen Streit
Paul MüllerTrump greift Kanzler Merz wegen Iran-Politik scharf an – und eskaliert den transatlantischen Streit
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz wegen des iranischen Atomprogramms scharf angegriffen. In deutlichen Worten warf Trump Merz vor, sich in der Frage zu irren, und behauptete, der Kanzler dulde die Vorstellung, dass der Iran Atomwaffen besitze.
Der Streit entbrannte, nachdem Merz die US-Strategie gegenüber dem Iran kritisiert und sowohl militärische als auch diplomatische Ansätze infrage gestellt hatte. Trump konterte, indem er den Kanzler als "ahnungslos" abtat und betonte, seine eigene Politik sei längst überfällig gewesen.
Er argumentierte, andere Nationen und frühere Präsidenten hätten es versäumt, entschlossen gegen den Iran vorzugehen. Zudem warnte Trump, falls der Iran in den Besitz einer Atombombe gelange, wäre die Welt seinen Forderungen schutzlos ausgeliefert.
Der Wortwechsel unterstreicht die anhaltenden Spannungen um das iranische Atomprogramm. Trumps Äußerungen deuten darauf hin, dass er seine Haltung für die einzige wirksame Lösung hält. Die Auseinandersetzung fügt sich ein in die breitere Debatte über den internationalen Umgang mit den nuklearen Ambitionen des Iran.






