Tödlicher Bahnunfall in Denzlingen: Mann von ICE erfasst und getötet
Miriam AlbrechtTödlicher Bahnunfall in Denzlingen: Mann von ICE erfasst und getötet
Am 14. Februar 2026 kam ein 51-jähriger Mann bei einem Bahnunfall im Bahnhof Denzlingen ums Leben, als er von einem ICE-Hochgeschwindigkeitszug erfasst wurde. Der Vorfall ereignete sich gegen 22:30 Uhr, als der Fußgänger die Gleise betrat und versuchte, zwischen den Bahnsteigen zu wechseln. Er starb noch am Unfallort an den schweren Verletzungen, die er durch den Zusammenstoß mit der Deutschen Bahn erlitt.
Der Mann hatte den Bahnsteig verlassen und war auf die Gleise gestiegen, offenbar ohne den herannahenden Zug zu bemerken. Obwohl der Lokführer eine Notbremsung einleitete, traf der ICE den Mann mit hoher Geschwindigkeit. Rettungskräfte trafen kurz darauf ein, konnten jedoch nur noch seinen Tod feststellen.
Die Kriminalpolizei Freiburg hat inzwischen die Ermittlungen übernommen. Die Behörden wiesen darauf hin, dass es in den vergangenen fünf Jahren keine vergleichbaren Vorfälle mit ICE-Zügen an deutschen Bahnhöfen gegeben habe.
Die Bahnstrecke blieb bis etwa 1:30 Uhr gesperrt, während die Ermittler die Unfallstelle untersuchten. Die Sperrung führte zu erheblichen Verspätungen für Reisende, die durch die Region fuhren.
Der Vorfall wirft Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen an Bahnhöfen auf, doch wurden bisher keine weiteren Details bekannt gegeben. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde der Bahnverkehr wiederaufgenommen, doch hielten sich die Verspätungen bis in die frühen Morgenstunden. Die Behörden prüfen weiterhin die Umstände des tödlichen Bahnunfalls.






