09 May 2026, 18:37

Tierschützer protestieren in Xalapa gegen Untätigkeit der Stadt bei Tierleid und Streuner-Elend

Schild an einer Kettenzaun mit der Aufschrift "Keine Tiere erlaubt" mit üppiger Vegetation und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Tierschützer protestieren in Xalapa gegen Untätigkeit der Stadt bei Tierleid und Streuner-Elend

Tierschützer und Rettungsinitiativen gingen diese Woche in Xalapa auf die Straße. Sie protestierten gegen das, was sie als Untätigkeit der lokalen Regierung im Kampf gegen Tierquälerei und die sich verschlechternden Bedingungen für herrenlose Haustiere bezeichnen. Die Demonstrationen richteten sich gegen die Verwaltung von Bürgermeisterin Daniela Griego und prangerten mehrere ungelöste Probleme an.

Die Protestierenden versammelten sich nach monatelanger wachsender Verärgerung. Sie warfen der Stadtverwaltung vor, Berichte über Vergiftungen von Hunden in der Stadt zu ignorieren. Bereits zuvor hatten mehrere Organisationen auf das Problem hingewiesen – ohne dass Konsequenzen folgten.

Im Fokus der jüngsten Proteste standen auch Veränderungen bei den tierärztlichen Dienstleistungen. Aktivisten behaupteten, dass kostenlose Kastrationskampagnen ohne Erklärung abgesagt worden seien. Zudem seien Grunduntersuchungen für streunende Hunde und Katzen, die einst kostenfrei waren, nun mit Gebühren verbunden.

Ein weiteres zentrales Anliegen war der Zustand des Tiergesundheitszentrums in Xalapa. Demonstranten kritisierten, dass die Einrichtung über keine grundlegenden Materialien und Geräte für Sterilisationsmaßnahmen verfüge. Viele sahen darin einen klaren Beleg für mangelndes Engagement bei der Kontrolle der Population herrenloser Tiere.

Bürgermeisterin Griego stand wegen ihrer Politik im Tierschutz in der direkten Kritik. Protestierende hielten Schilder hoch, auf denen sie Rechenschaft und sofortige Lösungen für die anhaltenden Probleme forderten.

Die Demonstrationen setzen die lokalen Behörden unter Druck, auf die Forderungen der Aktivisten zu reagieren. Kostenlose tierärztliche Behandlungen für Streuner wurden eingestellt, und Kastrationsprogramme bleiben ausgesetzt. Ohne Eingreifen könnte sich die Lage für die Tiere in Xalapa weiter verschärfen.

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