06 March 2026, 20:08

Thomas Brezina im Gespräch: Warum Kinder vor der Klimakatastrophe geschützt werden sollen

Ein buntes, detailliertes Papier, das die Lebensphasen von Frauen von der Kindheit bis zum Alter darstellt, mit fetter Schrift, die die Botschaft betont.

Thomas Brezina im Gespräch: Warum Kinder vor der Klimakatastrophe geschützt werden sollen

Der Autor Thomas Brezina war kürzlich bei ServusTV zu Gast und gab der Moderatorin Monika Gruber ein Interview. Im Gespräch sprach er über seine Ansichten zu Kindheit, sozialen Medien und seine berühmte Knickerbocker-Bande-Reihe. Brezina äußerte dabei deutliche Meinungen dazu, wie Kinder vor belastenden Themen wie der "Klimakatastrophe" abgeschirmt werden sollten.

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Im Interview vertrat Brezina die Auffassung, dass Kinder eine "heile Kinderwelt" ohne die Last globaler Krisen erleben sollten. Diskussionen über Umweltkatastrophen könnten sie seiner Meinung nach überfordern. Der Schriftsteller erinnerte sich auch an die Schaffung der Figur Lilo, der Anführerin der Knickerbocker-Bande, die er als Vorbild für viele junge Mädchen beschrieb und die diese darin bestärkt habe, selbstbewusst aufzutreten.

Gruber, bekannt für ihre unmissverständlichen Ansichten, hatte in der Vergangenheit Wähler der Grünen als "die dümmsten Kälber" bezeichnet und die wissenschaftliche Grundlage von Kondensstreifen über München infrage gestellt. Trotz ihrer umstrittenen Haltung zu einigen Themen vermeidet ihre Sendung in der Regel hitzige Debatten. Stattdessen widmeten sich Gruber und Brezina den Vorzügen sozialer Medien und betonten deren positiven Einfluss.

Die Knickerbocker-Bande, die in den 1970er-Jahren erschien, entwickelte sich zu einem kulturellen Phänomen. Während Brezina Lilos Wirkung auf die Emanzipation von Mädchen hervorhob, gibt es keine Studien, die ihren breiteren Einfluss auf weibliche Vorbildfiguren in der deutschen Kinderliteratur belegen.

Das Interview unterstrich Brezinas Überzeugung, die Unschuld der Kindheit vor beunruhigenden globalen Themen zu bewahren. Seine Diskussion mit Gruber thematisierte zudem das Potenzial sozialer Medien für positive Entwicklungen. Die Sendung hielt sich jedoch bewusst von polarisierenden politischen oder wissenschaftlichen Auseinandersetzungen fern.

Quelle