17 April 2026, 20:08

Teilrente ermöglicht flexiblen Übergang in den Ruhestand ohne Verdienstgrenze

Plakat mit einem Kreisdiagramm und Text, der die Anzahl der Berufe mit den meisten neuen Stellen zeigt, einschließlich Sektoren wie Gesundheitswesen, Einzelhandel und Gastronomie sowie die entsprechenden Prozentangaben.

Teilrente ermöglicht flexiblen Übergang in den Ruhestand ohne Verdienstgrenze

Teilrente bietet mehr Flexibilität für den Übergang in den Ruhestand

Wer sich dem Renteneintritt nähert, kann nun flexibler planen: Statt komplett aus dem Berufsleben auszusteigen, ist es möglich, einen Teil der Rente zu beziehen und gleichzeitig weiterzuarbeiten. Diese Option besteht bereits seit 2017, durch aktuelle Änderungen ist sie nun noch einfacher zugänglich.

Das Modell ermöglicht es Beschäftigten, zwischen 10 und 99,99 Prozent ihrer erworbenen Rentenansprüche in Anspruch zu nehmen. Besonders attraktiv ist das für alle, die einen schrittweisen Übergang in den Ruhestand bevorzugen – statt eines abrupten Endes der Erwerbstätigkeit. Anspruchsberechtigt ist, wer das reguläre Renteneintrittsalter erreicht hat, also 67 Jahre für alle, die 1964 oder später geboren wurden.

Früherer Bezug mit Abschlag Wer vor dem regulären Renteneintrittsalter eine Teilrente bezieht, muss mit einem geringen Abschlag rechnen: Pro Monat werden 0,3 Prozent von dem ausgezahlten Rentenanteil abgezogen. Wer beispielsweise mit 63 Jahren 50 Prozent seiner Rente bezieht, hat einen Abschlag von 7,2 Prozent – im Vergleich zu bis zu 14,4 Prozent bei einer vollen vorgezogenen Altersrente.

Mehr Spielraum seit 2023 Seit Anfang 2023 gibt es keine Verdienstgrenze mehr für diejenigen, die eine Teilrente beziehen und weiterarbeiten. Das macht die Option besonders interessant in Branchen mit Fachkräftemangel, flexiblen Arbeitszeiten oder projektbezogenen Tätigkeiten. Selbst wer 99,99 Prozent der Rente bezieht und gleichzeitig einen Angehörigen pflegt, kann so seine spätere Rente aufbessern.

Die Teilrente bietet eine gute Möglichkeit, Erwerbseinkommen und Rentenbezug zu kombinieren. Ohne Hinzuverdienstgrenze und mit flexiblen Bezugsquoten eignet sie sich ideal für einen gleitenden Ausstieg aus dem Berufsleben. Die Anpassungen seit 2023 haben einige der früheren Hürden abgebaut – und machen das Modell so für noch mehr Menschen zu einer praktikablen Lösung.

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