TeamViewer feiert 20 Jahre mit KI-Offensive – doch die Aktie leidet unter Integrationsproblemen

Admin User
2 Min.
Eine Straße mit Fahrzeugen und Text auf einem Präsentationsfolie.

TeamViewer feiert 20 Jahre mit KI-Offensive – doch die Aktie leidet unter Integrationsproblemen

TeamViewer-Aktie: Jubel unter Druck

TeamViewer präsentiert zum 20-jährigen Bestehen eine KI-Strategie, kämpft aber mit Integrationsproblemen und einer herabgestuften Jahresprognose – der Aktienkurs rutscht auf Jahrestief.

Göppingen, 16. Dezember 2025 – Zum 20. Firmenjubiläum hat TeamViewer die KI-gestützte Plattform TeamViewer ONE vorgestellt. Kernstück ist der KI-Assistent Tia, der Nutzerinteraktionen vereinfachen soll. Doch trotz des Innovationsschubs bleibt die Aktie unter Druck: Seit Januar hat sie über 41 Prozent verloren und notiert nahe dem 52-Wochen-Tief.

Die wirtschaftliche Lage des Softwareherstellers hat sich in den letzten Monaten eingetrübt. Im Oktober 2025 zog TeamViewer seine Gewinnprognose zurück – als Gründe nannte das Unternehmen schwächeres Wachstum als erwartet sowie anhaltende Schwierigkeiten bei der Integration der US-Tochter und der übernommenen 1E-Sparte. Die Investmentbank JPMorgan stufte die Aktie daraufhin auf „Neutral“ herab und senkte das Kursziel auf 7,50 Euro. Als Begründung verwies sie auf die anhaltenden Integrationshürden und eine nachlassende Nachfrage.

Mit TeamViewer ONE setzt das Unternehmen zwar auf KI-Lösungen, doch die unmittelbare Zukunft hängt davon ab, ob es die Integrationsprobleme löst und das Wachstum wieder ankurbelt. Da die Aktie nahe dem Jahrestief notiert und Analysten uneins sind, wird die nächste Quartalsbilanz mit Spannung erwartet – sie soll zeigen, ob der Konzern Fortschritte macht.