27 April 2026, 18:32

Taxi-Proteste gegen Uber eskalieren vor Fußball-WM 2026 in Mexiko

Ein Plakat mit einer farbcodierten Karte von Mexiko, die die Einflussgebiete der Kartelle zeigt und begleitenden erklärenden Text.

Taxi-Proteste gegen Uber eskalieren vor Fußball-WM 2026 in Mexiko

In Mexiko haben lizenzierte Taxifahrer ihre Proteste gegen Uber an großen Flughäfen intensiviert. Im Mittelpunkt des Streits steht die Frage, ob Fahrvermittlungsdienste Passagiere an den Terminals aufnehmen dürfen. Mit der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wachsen die Spannungen um die Verkehrsregeln in den Austragungsstädten wie Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara.

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Am 11. März 2026 blockierten Taxifahrer für fast drei Stunden den Zugang zum internationalen Flughafen Mexiko-Stadt (AICM). Sie forderten die Behörden auf, Uber die Aufnahme von Fahrgästen an den Terminals zu untersagen. Die Proteste führten zu Verzögerungen, endeten jedoch ohne Festnahmen.

Uber beharrt darauf, das gesetzliche Recht zu haben, Fahrgäste aufzunehmen und abzusetzen – gestützt auf die einstweilige Verfügung 1202/2025. Das Unternehmen warnte, die Nationalgarde könnte mit Sanktionen rechnen, falls sie in die Geschäftsabläufe eingreife. Dennoch hat die Regierung in der Sache noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Der Konflikt eskaliert, während Mexiko sich gemeinsam mit den USA und Kanada auf die Ausrichtung der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 vorbereitet. Da Spiele in Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara stattfinden werden, geraten die Transportdienste besonders in den Fokus. Traditionelle Taxifahrer argumentieren, sie stünden durch Apps wie Uber und Didi vor unlauterer Konkurrenz.

Die Auseinandersetzung bleibt ungelöst, ohne klare Linie der Behörden. Während Uber auf seinem Recht besteht, an Flughäfen zu operieren, fordern Taxifahrer eine strengere Durchsetzung der Regeln. Das Ergebnis könnte die Transportvorschriften während der anstehenden Weltmeisterschaft prägen.

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