Tarifabschluss im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs bringt stufenweise Lohnerhöhungen bis 2028
Ida SchmitzTarifabschluss im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs bringt stufenweise Lohnerhöhungen bis 2028
Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg
Für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs wurde ein neuer Tarifvertrag vereinbart. Die Einigung folgt auf monatelange Verhandlungen und wiederholte Warnstreiks. Rund 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten nun über die nächsten 27 Monate schrittweise höhere Löhne.
Die Gespräche hatten Anfang Dezember begonnen, nachdem es mehrere Warnstreiks gegeben hatte. Die Vereinbarung garantiert eine monatliche Mindesterhöhung von 100 Euro, wobei Nachwuchskräfte sogar 150 Euro mehr erhalten. Die Lohnerhöhungen werden stufenweise bis zum 31. Januar 2028 umgesetzt.
Der Tarifvertrag gilt für 110.000 Beschäftigte im Land, darunter etwa 10.000 Mitarbeiter in sieben psychiatrischen Zentren. Nicht erfasst sind hingegen die Angestellten der vier Universitätskliniken. Zudem profitieren indirekt rund 194.000 Beamtinnen und Beamte von den Auswirkungen.
Maike Schollenberger von der Gewerkschaft Verdi lobte das Ergebnis. Sie betonte, dass der Abschluss reale Lohnsteigerungen sichere und die Einkommen an die kommunalen Tariftrends angleiche.
Die Gehaltserhöhungen treten schrittweise in Kraft und sind bis Anfang 2028 vollständig umgesetzt. Begünstigt werden direkt Beschäftigte in psychiatrischen Einrichtungen und anderen öffentlichen Bereichen. Die Einigung markiert das Ende eines langen Verhandlungsprozesses, der auch von Arbeitskampfmaßnahmen begleitet wurde.
New Details on Financial Impact and Beneficiaries Revealed
The agreement now faces formal approval by 13 March 2026 before implementation. Key financial details include:
- 3.6 billion euros in total costs for the state from 2026-2028
- 84,000 direct employees affected (revised from 110,000 in original report)
- 154,000 pension recipients indirectly impacted by the deal






