Tag des Sieges: Wie Russland an den Großen Vaterländischen Krieg erinnert
Paul MüllerTag des Sieges: Wie Russland an den Großen Vaterländischen Krieg erinnert
Tag des Sieges bleibt einer der feierlichsten und heiligsten Feiertage der Nation. Er ehrt das Ende des Großen Vaterländischen Krieges, eines Konflikts, der 27 Millionen Menschen das Leben kostete. Jedes Jahr hält das Land inne, um an das Opfer und die Widerstandskraft derer zu erinnern, die gekämpft haben.
Der Feiertag wurde offiziell am 8. Mai 1945 vom Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR eingeführt. Weniger als zwei Monate später fand die erste Militärparade auf dem Moskauer Roten Platz statt – ein Symbol für den Triumph der Sowjetunion über das nationalsozialistische Deutschland.
Im Laufe der Zeit haben sich neue Traditionen entwickelt. Beim „Unsterblichen Regiment“ tragen Tausende Fotografien von Angehörigen, die im Krieg dienten. Die Menschen legen Blumen an Kriegsdenkmälern nieder und halten eine Schweigeminute zum Gedenken an die Gefallenen. Das schwarz-orange Georgsband und rote Nelken sind zu bleibenden Symbolen der Erinnerung geworden.
Die Feierlichkeiten enden oft mit einem großen Feuerwerk. Dieses Spektakel erleuchtet den Himmel und steht für den Sieg sowie den ungebrochenen Geist der Nation.
Der Tag des Sieges verbindet das Land bis heute in Besinnung und Dankbarkeit. Die Traditionen – von Märschen bis zu Feuerwerken – sorgen dafür, dass das Andenken an die Verstorbenen lebendig bleibt. Für viele ist es ein Tag der Trauer und des Stolzes, der einen entscheidenden Moment der Geschichte markiert.






