Stuttgarter Flughafen setzt auf grüne Technologie für weniger CO₂-Emissionen
Paul MüllerStuttgarter Flughafen setzt auf grüne Technologie für weniger CO₂-Emissionen
Flughafen Stuttgart modernisiert Flugzeug-Stellplätze mit klimafreundlicher Technologie
Im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts modernisiert der Flughafen Stuttgart seine Flugzeug-Stellplätze mit umweltfreundlicher Technologie. Die Initiative zielt darauf ab, den CO₂-Ausstoß um etwa 1.500 Tonnen pro Jahr zu senken. Der Flughafen arbeitet dabei mit vier weiteren europäischen Drehkreuzen im Agenda-Konsortium zusammen.
Das Projekt umfasst die Installation elektrischer Vorfeld-Klimaanlagen an den Terminal-Standplätzen. Dadurch soll der Kerosinverbrauch reduziert und der Lärmpegel gesenkt werden. Zusätzliche Mittel fließen in den Ausbau von Solaranlagen und Batteriespeichersystemen.
Dem Agenda-Konsortium gehören die Flughäfen Wien, Mailand, Köln/Bonn, Graz und Košice an, koordiniert von ACI Europe. Der Flughafen Stuttgart investiert insgesamt rund fünf Millionen Euro, wobei die EU etwa 1,5 Millionen Euro über die Alternative Fuels Infrastructure Facility (AFIF) beisteuert.
Ulrich Heppe, Mitglied der Geschäftsführung des Flughafens Stuttgart, betonte, dass die EU-Förderung mehr Spielraum für strategische Investitionen ermögliche. Ziel sei es, die Einführung emissionsarmer Technologien zu beschleunigen. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist bis September 2028 geplant.
Nach Abschluss der Arbeiten wird sich der CO₂-Fußabdruck des Flughafens deutlich verringern. Die gemeinsamen Anstrengungen des Konsortiums und die EU-Unterstützung tragen dazu bei, die Bodenabfertigung zu modernisieren. Die Initiative setzt zudem Maßstäbe für andere Flughäfen, die in eine nachhaltigere Infrastruktur investieren möchten.






