Streit um Mietvertrags-Umwandlung spaltet Bombay Parsi Punchayet
Die Diskussion um die Umwandlung von Leasing- und Nutzungsverträgen in Mietverträge bei der Bombay Parsi Punchayet (BPP) begann erstmals während der Wahlen im Jahr 2022. Damals versprachen Kandidaten, solche Verträge für Bewohner in reguläre Mietverhältnisse zu überführen, um mehr Rechtssicherheit zu schaffen. Im Juni 2023 fasste der BPP-Vorstand einen Beschluss zur Umsetzung dieser Umwandlung. Vorsitzender Viraf Mehta schlug vor, dass die meisten Nutzungsberechtigten unverzüglich Mietrechte erhalten sollten, um den Prozess zu beschleunigen.
Doch der Plan stößt auf Widerstand. Drei Treuhänder – Anahita Desai, Hoshang Jal und Adil Malia – üben scharfe Kritik. Sie bemängeln, dass die Richtlinie kein klares schriftliches Konzept vorlegt und zu ungerechten Unterschieden zwischen den Bewohnern führen könnte. Zudem fordern sie eine vollständige Offenlegung aller Konsequenzen sowie die Einbeziehung derjenigen Nutzungsberechtigten, die bereits Kautionen gezahlt haben, von Anfang an.
Die Spaltung innerhalb des Vorstands bleibt bestehen. Während einige Mitglieder die schnelle Umsetzung vorantreiben, bestehen die kritischen Treuhänder auf Transparenz und Fairness. Der Vorstand muss zunächst deren Bedenken ausräumen, bevor der Prozess der Vertragsumwandlung fortgesetzt werden kann. Der Streit zwischen den Treuhändern ist bisher ungelöst, da beide Seiten auf ihren Positionen beharren. Ohne eine Einigung auf ein faires und transparentes Vorgehen kann die geplante Umstellung der Verträge nicht voranschreiten. Die BPP steht damit vor der Herausforderung, eine Lösung zu finden, die alle Beteiligten überzeugt.






