Straßenbahnfahrer in Würzburg nach Zigaretten-Streit brutal angegriffen
Ida SchmitzMann schlägt Straßenbahnfahrer während Streit mit Gehstock - Straßenbahnfahrer in Würzburg nach Zigaretten-Streit brutal angegriffen
In Würzburg ist ein Straßenbahnfahrer am Dienstagabend von einem Fahrgast angegriffen worden, nachdem er sich weigerte, ihm eine Zigarette zu geben. Der Vorfall eskalierte schnell und endete in einer gewalttätigen Auseinandersetzung auf den Gleisen. Die Polizei nahm den Verdächtigen später fest – ihm drohen nun mehrere Anklagepunkte.
Der Streit begann, als ein 41-jähriger Mann von dem 42-jährigen Fahrer eine Zigarette forderte. Als dieser ablehnte, schlug der Angreifer mit einem Gehstock auf ihn ein, woraufhin beide auf die U-Bahn-Gleise stürzten. Der Fahrer zog sich in die Straßenbahn zurück und alarmierte sofort die Polizei.
Der Verdächtige floh zunächst vom Tatort, wurde jedoch später von Beamten aufgespürt. Bei der Festnahme griffen er und seine Begleiterin die Polizisten an, wobei ein Beamter verletzt wurde. Der Mann leistete weiterhin Widerstand, versuchte, im Streifenwagen eine Scheibe einzutreten, und attackierte die Einsatzkräfte erneut in der Zelle.
Dem Angreifer werden nun gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung vorgeworfen. Der verletzte Polizist wurde ärztlich versorgt, während die Ermittlungen zu dem Vorfall noch andauern.






