Stefan Raabs TV-Comeback scheitert mit Quoten-Desaster und harter Kritik
Ida SchmitzStefan Raabs TV-Comeback scheitert mit Quoten-Desaster und harter Kritik
Stefan Raabs TV-Comeback 2024 erlebt schwere Rückschläge
Der einstige Quotenkönig Stefan Raab, bekannt durch Formate wie TV total, kämpft mit seinem Rückkehrversuch im Fernsehen um Zuschauergunst. Seine jüngsten Sendungen verfehlen die Erwartungen – und Kritiker wie Komiker Oliver Pocher ziehen öffentlich über das Comeback her.
Raab kehrte im September 2024 nach einem vielbeachteten Box-Rematch gegen Regina Halmich auf den Bildschirm zurück. Doch Shows wie die Comedy-Improvisationssendung Hier wird man kein Millionär wurden wegen katastrophaler Quoten schnell abgesetzt. Mit einem Marktanteil von nur 5,5 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte das Format einen historischen Tiefstand.
Auch seine wöchentliche Late-Night-Show enttäuscht regelmäßig und kommt selten über einstellige Prozentwerte hinaus. Selbst besser bewertete Formate wie Wer weiß wie wann was war? schafften es Anfang 2026 nur auf maximal 17 Prozent – ein deutlicher Abstieg gegenüber seinen früheren Quoten von 20 bis 30 Prozent. Die Talfahrt zieht scharfe Kritik von Oliver Pocher nach sich, der Raabs neues Programm als "denselben alten Schrott" und ein "katastrophales Scheitern" bezeichnet.
Pocher wirft Raab vor, sein eigenes Versprechen aus dem Jahr 2022 zu brechen, das Fernsehen endgültig zu verlassen. In einer Reihe öffentlicher Angriffe behauptet er, der Moderator "grabe sich selbst sein Grab", indem er weiter auf Sendung bleibe. Laut Pocher fehlt Raabs aktuellen Konzepten die Originalität und der Charme von TV total – der Show, die ihn einst zum Star machte.
Raabs jüngste Projekte vermögen es nicht, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Mit durchgehend schwachen Quoten und vernichtenden Kritiken bleibt die Zukunft seiner Fernsehkarriere ungewiss. Der drastische Absturz markiert einen bemerkenswerten Wandel seines Einflusses im deutschen Fernsehen.






