27 June 2026, 08:07

Stadtwerke Mainz mit Rekordüberschuss und Milliardeninvestitionen in Verkehr und Energie

Stadtwerke Mainz mit 18 Millionen Gewinn - Trotz Milliardenschwerer Herausforderungen

Stadtwerke Mainz mit Rekordüberschuss und Milliardeninvestitionen in Verkehr und Energie

Stadtwerke Mainz (SWM) verzeichnen für das Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss von rund 18,3 Millionen Euro. Das Unternehmen hat zudem Großaufträge für die Modernisierung seiner Verkehrsflotte vergeben, darunter 22 neue Straßenbahnen und 65 neue Busse. Diese Schritte erfolgen parallel zu laufenden Infrastrukturprojekten in der Region.

Die finanzielle Bilanz der SWM für 2025 umfasst eine Subvention in Höhe von 33 Millionen Euro, um Verluste bei der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) auszugleichen. Diese Unterstützung kam der MVG zugute, die im vergangenen Jahr etwa 56 Millionen Fahrgäste beförderte – ein leichter Rückgang gegenüber 2024, bedingt durch Baustellen und Ersatzbusverkehre.

Die Erneuerbare-Energien-Anlagen des Unternehmens erzeugten 2025 genug Strom, um rund 180.000 Haushalte zu versorgen. Die Tochtergesellschaft Mainz Netze GmbH bleibt für die Versorgung der Region zuständig, darunter Strom-, Gas- und Trinkwassernetze, die etwa 550.000 Einwohner mit Energie und 272.000 mit Wasser beliefern. Allein das Gasnetz erstreckt sich über acht Kommunen mit knapp 39.800 Anschlüssen.

Zudem betreut die Mainz Netze GmbH rund 26.500 Straßenlaternen in Mainz und dem AKK-Gebiet. Die Eigenkapitalquote der SWM liegt mit 41,9 Prozent auf einem branchenweit als exzellent geltenden Niveau.

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Im ÖPNV-Bereich hat die SWM 22 neue Straßenbahnen, 42 Dieselbusse und 23 E-Busse bestellt, um die Flotte zu modernisieren. Andere städtische Projekte verlaufen jedoch weniger planmäßig: Die Sanierung des Taubertsbergbads verzögert sich aufgrund der Insolvenz des Hauptauftragnehmers. Die Wiedereröffnung soll nun schrittweise ab Sommer 2026 erfolgen.

Die Jahresbilanz 2025 der SWM zeigt eine stabile Finanzlage mit Investitionen in Verkehr und Energie. Die neuen Fahrzeuge werden die Flotte auf den neuesten Stand bringen, während die Versorgungsleistungen weiterhin einen großen Teil der Region abdecken. Die verzögerte Bad-Wiedereröffnung unterstreicht jedoch die anhaltenden Herausforderungen bei der Infrastrukturentwicklung.

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