Stadtrat genehmigt Renovierung des Ehinger Tors

Stadtrat genehmigt Renovierung des Ehinger Tors
Der Ulmer Stadtrat hat nach einer Pattsituation im Ausschuss grünes Licht für eine umfassende Neugestaltung des Bereichs Ehinger Tor gegeben. Die Pläne sehen den Abbau von Fahrspuren, die Erweiterung von Grünflächen sowie bessere Bedingungen für Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und Nutzer:innen des öffentlichen Verkehrs vor.
Ziel der Umgestaltung ist es, ein einladenderes städtisches Umfeld zu schaffen und gleichzeitig einen stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt zu entflechten.
Die Neue Straße wird zwischen Bismarckring und Schillerstraße von fünf auf drei Spuren reduziert. Der gewonnene Platz soll für eine modernisierte Haltestelle des öffentlichen Verkehrs sowie breitere Wege für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen genutzt werden. Bis 2030 wird die Haltestelle längere Straßenbahnen und barrierefrei verlängerte Bahnsteige erhalten.
Der Bismarckring verliert zwischen Neuer Straße und Arsenalstraße eine Spur, um Platz für einen durchgehenden Radweg in Nord-Süd-Richtung zu schaffen. Weitere Anpassungen könnten später die Gesamtzahl der Spuren auf Bismarckring und Furttenbachstraße von neun auf fünf reduzieren und so die Staus an der Kreuzung verringern.
Die Wagnerstraße wird auf eine Spur pro Fahrtrichtung beschränkt, wobei Linksabbieger auf den Bismarckring untersagt werden. Autofahrer:innen werden stattdessen über die Söflinger Straße und den Söflinger Kreisverkehr umgeleitet. Zudem könnte in der Zinglerstraße ein grüner Mittelstreifen entstehen, der die Ehinger Parks verbindet – eine endgültige Entscheidung über Spurreduzierungen steht hier jedoch noch aus.
Jenseits von 2030 sind keine Änderungen an der Zinglerstraße vorgesehen, da aktuelle Recherchen lediglich historische Umbauten der Zinglerbrücke zwischen 1931 und 1968 dokumentieren.
Die Neugestaltung wird das Ehinger Tor grundlegend verändern, indem Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und der öffentliche Verkehr Priorität erhalten. Der Verkehr soll flüssiger werden, und Grünflächen werden ausgebaut. Die konkreten Bauzeitpläne und weitere Anpassungen hängen von den kommenden Beschlüssen des Stadtrats ab.

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