Staatspreis für Denkmalschutz 2026 ehrt engagierte Retter des kulturellen Erbes Sachsen-Anhalts
Lotta BrandtStaatspreis für Denkmalschutz 2026 ehrt engagierte Retter des kulturellen Erbes Sachsen-Anhalts
Die Preisträger des Staatspreises für Denkmalschutz 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Dieser renommierte, alle zwei Jahre verliehene Preis ist die höchste Auszeichnung für den Denkmalschutz in Sachsen-Anhalt. Die feierliche Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium statt.
Zu den Ausgezeichneten gehört Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale). Er wird für sein engagiertes Wirken bei der Bewahrung und Restaurierung des architektonischen Erbes von Halle-Neustadt geehrt. Seine Arbeit unterstreicht die Bedeutung der Erhaltung modernistischer Bauwerke in der Region.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Gerhard Christ aus Aschersleben. Seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit in der archäologischen Denkmalpflege und seine Forschungen zur Stadtgeschichte brachten ihm die Ehrung ein. Jeder der Einzelpreisträger erhält ein Preisgeld von 2.500 Euro.
Der Gruppenpreis ging an den Verein "Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V." für die Restaurierung des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck. Als kollektive Preisträger erhalten sie 7.500 Euro.
Der Staatspreis für Denkmalschutz würdigt sowohl individuelle als auch gemeinsame Leistungen beim Erhalt des kulturellen Erbes Sachsen-Anhalts. Die Preisträger werden bei der bevorstehenden Feier in Magdeburg offiziell geehrt. Ihre Arbeit sichert historische und architektonische Stätten für kommende Generationen.






