09 June 2026, 17:00

Spritrabatt endet im Juni: Parteien streiten über Alternativen für Autofahrer

Spritrabatt endet im Juni – und spaltet die Politik in Deutschland

Spritrabatt endet im Juni: Parteien streiten über Alternativen für Autofahrer

Der Spritrabatt in Deutschland wird wie geplant Ende Juni auslaufen. Die SPD hat eine Verlängerung der Maßnahme ausgeschlossen, was die Debatte um mögliche Alternativen neu entfacht hat.

Die verschiedenen Parteien zeigen dabei deutliche Unterschiede in ihren Positionen – von klarer Ablehnung bis hin zu Forderungen nach einer dauerhaften Beibehaltung. Ursprünglich war der Spritrabatt als kurzfristige Entlastung für Autofahrer eingeführt worden. Armand Zorn, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, betonte, dass die Maßnahme von Anfang an nur als vorübergehende Unterstützung gedacht war. Seine Partei lehnt daher eine Verlängerung ab.

Auch die Grünen und die Linke sprechen sich gegen eine Fortführung aus. Katharina Dröge, Co-Vorsitzende der Grünen, forderte stattdessen gezieltere finanzielle Hilfen, um Haushalte und Unternehmen zu entlasten. Janine Wissler, stellvertretende Parteivorsitzende der Linken, bezeichnete den Spritrabatt sogar als wirkungslos und rief die Regierung auf, ihn nicht zu verlängern.

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Gegensätzlich dazu positioniert sich die AfD. Leif-Erik Holm, wirtschaftspolitischer Sprecher der Partei, argumentierte, dass Steuern fast die Hälfte des Spritpreises ausmachen. Er forderte langfristige Entlastungen, um die Kosten für Autofahrer dauerhaft zu senken, und sprach sich für eine dauerhafte Beibehaltung des Rabatts aus. Mit dem Auslaufen des Spritrabatts Ende Juni bleibt die Frage nach alternativen Entlastungsmöglichkeiten für Autofahrer offen. Während einige Parteien auf gezielte Hilfen setzen, plädiert die AfD für eine langfristige Senkung der Spritpreise durch Steueranpassungen.

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