30 May 2026, 12:29

Spende für Drogenhilfe in Krefeld: Lebensrettende Unterstützung für Obdachlose

Drogenhilfezentrum in Krefeld erhält lebenswichtige Spende aus Meerbusch

Spende für Drogenhilfe in Krefeld: Lebensrettende Unterstützung für Obdachlose

Ein Drogenberatungs- und -hilfezentrum in Krefeld hat eine finanzielle Unterstützung vom Personalrat der Stadtverwaltung Meerbusch erhalten. Die Spende soll laufende Projekte stärken, die sich um schwerstabhängige und obdachlose Menschen in der Region kümmern.

Die Einrichtung bietet nicht nur medizinische Versorgung, sondern auch grundlegende Hilfsangebote wie Beratung, Hygienemöglichkeiten und Mahlzeiten an. Das Zentrum betreut regelmäßig zwischen 50 und 80 Stammklienten aus Krefeld und dem benachbarten Meerbusch. Viele von ihnen kämpfen mit harten Drogenabhängigkeiten und Obdachlosigkeit. Ein zentrales Angebot ist der überwachte Konsumraum, in dem Drogen unter Aufsicht von Notfallmedizinern sicher konsumiert werden können. Dadurch sollen gesundheitliche Risiken minimiert und im Notfall sofort reagiert werden.

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Zusätzlich betreibt die Einrichtung das Medi-Mobil, eine mobile Einheit, die medizinische Versorgung direkt vor Ort anbietet. Jasmin Sprünken, die Leiterin des Zentrums, dankte dem Personalrat Meerbusch ausdrücklich für die finanzielle Unterstützung. Michael Marschall, Vorsitzender des Personalrats, unterstrich die Bedeutung dieser Hilfe: Sie biete Care und Stabilität für einige der verletzlichsten Menschen der Region.

Die Arbeit des Zentrums sichert nicht nur medizinische Versorgung, sondern auch Hygiene und Würde für diejenigen, die sie am dringendsten benötigen. Neben dem Konsumraum stehen den Klienten Beratungsgespräche, Waschmöglichkeiten, Duschen und warme Mahlzeiten zur Verfügung. Die Spende des Personalrats Meerbusch kommt direkt den laufenden Projekten des Zentrums zugute. Damit wird die wichtige Arbeit fortgesetzt, die schwerstabhängigen und obdachlosen Menschen in Krefeld und Meerbusch eine Perspektive bietet. Die Unterstützung stärkt nicht nur die medizinische Versorgung, sondern auch die soziale Stabilität der Betroffenen.

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