17 April 2026, 09:05

Sotschi rüstet sich mit 600 Schutzräumen gegen mögliche Drohnenangriffe

Plakat mit der Aufschrift "Präsident Bidens Strategie zur Prävention von Waffengewalt" mit einer Stadtlandschaft im Hintergrund.

Sotschi rüstet sich mit 600 Schutzräumen gegen mögliche Drohnenangriffe

In Sotschi hat eine groß angelegte Initiative begonnen, um Schutzräume vorzubereiten und die Bevölkerung über Notfallmaßnahmen zu informieren. Die Stadt räumt unterirdische Bereiche und bringt in allen Stadtteilen Sicherheitsschilder an. Bürgermeister Andrei Proschunin hat diese Maßnahmen unter besondere Aufsicht gestellt.

Bei einem kürzlichen Treffen unter Leitung von Bürgermeister Proschunin stand die Stärkung von Schutzeinrichtungen und Notfallplänen für mögliche Bedrohungen im Mittelpunkt. Beamte überprüften die Einsatzbereitschaft von über 1.200 unterirdischen Anlagen, darunter Keller, Tiefgaragen und Fußgängerunterführungen. Davon sind nun mehr als 600 Schutzräume betriebsbereit und können sofort genutzt werden.

Bereinigungsarbeiten wurden bereits in zentralen Bereichen durchgeführt. Im Bezirk Adler wurden 180 Keller und Tiefgaragen geräumt, im Bezirk Chosta 24 Flächen vorbereitet. Im Bezirk Lasarewskoje wurden Arbeiten an 196 Standorten abgeschlossen, und im Zentralbezirk wurden 80 unterirdische Orte instand gesetzt. Zudem unterhält die Stadt 220 spezielle Zivilschutzbunker für wichtige Arbeitskräfte, Einsatzteams und Studierende.

Um die Bevölkerung zu sensibilisieren, hat Sotschi eine umfassende Informationskampagne gestartet. An Wohngebäuden werden Hinweistafeln angebracht, die nahegelegene Schutzräume und Kontaktdaten der Hausverwalter auflisten. Zu den Aufklärungsmaßnahmen zählen Bürgerversammlungen, Sitzungen der Nachbarschaftsräte und Medienbekanntmachungen, in denen Sicherheitsprotokolle erläutert werden.

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Ziel der städtischen Maßnahmen ist es, die Vorbereitung auf Drohnenangriffe und andere Notfälle zu verbessern. Die Einwohner haben nun Zugang zu geräumten Schutzräumen, klaren Anweisungen und direkten Ansprechpartnern für Hilfe. Die Behörden überwachen weiterhin den Fortschritt und passen die Maßnahmen bei Bedarf an.

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