Siemens Mobility und Braunschweig bauen Signaltechnik-Standort gemeinsam aus
Lotta BrandtSiemens Mobility und Braunschweig bauen Signaltechnik-Standort gemeinsam aus
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig unterzeichnen Absichtserklärung zur Erweiterung des Schienenverkehrs- und Automatisierungsstandorts
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um das bestehende Kompetenzzentrum für Schienenverkehrs-Signaltechnik und Automatisierung des Unternehmens auszubauen. Die Vereinbarung umfasst einen Grundstückstausch sowie den Erwerb zusätzlicher Flächen, um das künftige Wachstum zu ermöglichen. Ziel des Projekts ist die Modernisierung des Standorts und die Deckung der steigenden globalen Nachfrage nach digitalen Bahnlösungen.
Im Rahmen der Erweiterung entsteht eine neue, hochmoderne Produktionshalle. Diese soll die Kapazitäten für die digitalisierte Fertigung erhöhen und die Position von Siemens Mobility in der Schienenverkehrstechnik weiter stärken. Langfristig soll damit die Effizienz, Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit von Schieneninfrastrukturen weltweit verbessert werden.
Ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung ist ein 20.000 Quadratmeter großes Grundstück, das sich im gemeinsamen Besitz von Siemens und der Stadt befindet. Der Grundstückstausch ermöglicht die Umsetzung des Projekts und unterstützt gleichzeitig die städtischen Entwicklungspläne Braunschweigs. Die Stadt erhält im Gegenzug Flächen für das Quartier Bahnstadt, darunter eine neue Erschließungsstraße sowie ein urbanes Viertel mit rund 1.200 Wohn- und Gewerbeeinheiten.
In den kommenden Monaten wird eine Arbeitsgruppe die Details der Grundstücksübertragung finalisieren. Siemens wird sich zudem an künftigen städtebaulichen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen. Das Projekt gilt als deutliches Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Braunschweig und sichert Arbeitsplätze sowie wirtschaftliche Aktivität in der Region.
Von der Kooperation profitieren sowohl Siemens Mobility als auch die Stadt: Das Unternehmen gewinnt Raum für seine Expansion, während Braunschweig seine städtebaulichen Ziele vorantreibt. Erwartet wird, dass das Vorhaben die Rolle der Region in der globalen Bahnindustrie weiter festigt.
