Shell-Tankstelle in Straubenhardt verkündet Superbenzin für unter 1,90 Euro – aus Versehen
Ida SchmitzShell-Tankstelle in Straubenhardt verkündet Superbenzin für unter 1,90 Euro – aus Versehen
Preisschild-Panne an Shell-Tankstelle in Straubenhardt sorgt für Aufsehen
An einer Shell-Tankstelle in Straubenhardt kam es am Mittwochabend zu einem ungewöhnlichen Vorfall: Ein Preisfehler ließ die Spritkosten drastisch sinken. Super E10 wurde plötzlich für nur 1,81 Euro pro Liter angeboten, während Super Plus auf 1,87 Euro fiel. Drei Stunden lang blieb der Fehler unbemerkt, bevor er korrigiert wurde.
Betroffen war lediglich eine einzelne Shell-Filiale, an der rund 100 Kunden die günstigeren Preise nutzten. Mitarbeiter bestätigten später den Irrtum und betonten, dass die niedrigeren Tarife nicht beabsichtigt gewesen seien.
Nach deutschem Recht müssen Tankstellen den gleichen Preis sowohl auf dem Hauptschild als auch an der Zapfsäule anzeigen. Weichen die Angaben voneinander ab, gilt der Preis an der Säule als verbindlich. Kunden, die solche Unterschiede bemerken, können sich an die Tankstellenleitung wenden. Bei wiederholten Fehlern drohen sogar offizielle Abmahnungen oder rechtliche Konsequenzen.
Vor diesem Vorfall waren die Spritpreise in Deutschland leicht angestiegen. Im Dreimonatszeitraum bis März 2026 lag der Durchschnittspreis für Super E10 bei 1,749 Euro pro Liter. Im Januar wurden noch 1,739 Euro fällig, im Februar stieg der Preis auf 1,760 Euro – ein schrittweiser Anstieg.
Die Panne bescherte Autofahrern eine kurze, aber willkommene Ersparnis. Ob die betroffenen Kunden mit Nachforderungen rechnen müssen, dazu hat sich Shell bisher nicht geäußert. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie genau Spritpreise überwacht werden – und welche Folgen falsche Angaben haben können.






