Sheinbaum verzichtet bewusst auf WM-Eröffnung – und überlässt Ticket einer jungen Frau
Paul MüllerSheinbaum verzichtet bewusst auf WM-Eröffnung – und überlässt Ticket einer jungen Frau
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo wird an der Eröffnungzeremonie der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nicht teilnehmen. Zwar besteht keine offizielle Verpflichtung für sie, an der Veranstaltung teilzunehmen, doch trägt die Entscheidung politisches Gewicht. Stattdessen hat sie ihre VIP-Eintrittskarte einer jungen Frau aus Veracruz überlassen.
Sheinbaums Abwesenheit entspricht ihrer Strategie, als Staatsoberhaupt gezielt auszuwählen, an welchen Veranstaltungen sie teilnimmt. Frühere mexikanische Präsidenten wurden bei WM-Events öffentlich ausgebuht, was für sie ein Dilemma darstellte: Eine Teilnahme hätte massive Kritik auslösen können, während ein Fernbleiben als Gastgeberin ebenfalls Rückschläge hätte nach sich ziehen können.
Analysten werten ihre Entscheidung als Schritt zum Schutz ihres öffentlichen Images. Die Absage wird weder als diplomatisches Problem noch als Belastung für die Beziehungen zu den USA und Kanada angesehen. Sheinbaum bevorzugt ohnehin kontrollierte öffentliche Auftritte gegenüber unberechenbaren Großveranstaltungen.
Die Präsidentin hat die Zeremonie ohne diplomatische Verwerfungen ausgelassen. Ihre Entscheidung spiegelt einen kalkulierten Umgang mit der öffentlichen Wahrnehmung wider. Die VIP-Karte geht nun an eine junge Frau aus Veracruz.






