08 May 2026, 13:01

Sheinbaum reformiert IPN-Leitung: Mehr Transparenz und Mitsprache geplant

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Sheinbaum reformiert IPN-Leitung: Mehr Transparenz und Mitsprache geplant

Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo hat eine Reform des Auswahlverfahrens für die nächste Leitung des Nationalen Polytechnischen Instituts (IPN) angekündigt. Mit den Änderungen soll ein transparenterer und demokratischerer Prozess eingeführt werden, der sowohl die akademische Gemeinschaft als auch staatliche Aufsichtsorgane stärker einbindet. Die Pläne sehen vor, dass die endgültige Entscheidung über den neuen Direktor bei der IPN-Gemeinschaft selbst liegt – allerdings auf Basis einer eng begrenzten Vorauswahl. Kern der Reform ist ein neues Konsultationsverfahren, das Bildungsminister Mario Delgado auf Anweisung von Sheinbaum Pardo entwickeln soll. Dieses Verfahren ermöglicht es dem IPN, seinen nächsten Direktor aus drei vorselektierten Kandidaten auszuwählen. Das Wissenschaftssekretariat wird dabei die Vorauswahl überwachen und an der endgültigen Auswahl beteiligt sein.

Zudem betonte die Präsidentin ihre Unterstützung für den amtierenden IPN-Direktor Arturo Reyes Sandoval während des Übergangsprozesses. Gleichzeitig drängte sie ihn jedoch, Bedenken hinsichtlich möglicher Korruption auszuräumen und volle Transparenz bei der Auflösung der Fundación Politécnica zu gewährleisten. Die Regierung werde den Prozess weiterhin begleiten, um die Einhaltung der Transparenzstandards sicherzustellen.

Sheinbaum Pardo begründete die Reform mit dem Ziel, die Rechenschaftspflicht innerhalb des Instituts zu stärken und eine breitere demokratische Teilhabe zu ermöglichen. Die Bewerber für die IPN-Spitze sollen zunächst auf drei Finalisten eingegrenzt werden, bevor die IPN-Gemeinschaft die abschließende Wahl trifft. Mit der geplanten Reform reagiert die Regierung auf Forderungen nach mehr Mitbestimmung und Transparenz in der Institutsführung. Der neue Auswahlprozess soll nicht nur die akademische Gemeinschaft enger einbinden, sondern auch sicherstellen, dass staatliche Aufsichtsmechanismen wirksam greifen. Die Umsetzung der Pläne wird in den kommenden Wochen von Bildungsministerium und Wissenschaftssekretariat koordiniert.

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