09 June 2026, 10:31

Senatsgebäude in Manila steht unter akuter Terrorwarnung – Geheimdienste schlagen Alarm

NBI überwacht eine ernste Sicherheitsbedrohung im Senat

Senatsgebäude in Manila steht unter akuter Terrorwarnung – Geheimdienste schlagen Alarm

Übergangspräsident des Senats Win Gatchalian hat eine angebliche Sicherheitsbedrohung gegen das Senatsgebäude und dessen Gelände aufgedeckt. Die Warnung wurde am 9. Juni 2026 bekannt, nachdem bei einem Beratungstreffen Geheimdienstbeamte Bedenken geäußert hatten. Senatoren bezeichneten die Lage als ernst und leiteten umgehend Maßnahmen ein, um die Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und zu verstärken.

Erstmals thematisiert wurde die Bedrohung während einer Sitzung des Senatsausschusses für Blaue Bänder am 8. Juni. NBI-Direktor Melvin Matibag informierte die Abgeordneten über das potenzielle Risiko, ohne jedoch konkrete Details preiszugeben. Senator Vicente „Tito“ Sotto III bezeichnete die Gefahr später als „offensichtlich, gegenwärtig und sehr ernst“ und unterstrich damit die Dringlichkeit der Situation.

Zusätzliche Besorgnis löste Senator Panfilo „Ping“ Lacson aus, der von unbestätigten, aber beunruhigenden Geheimdienstinformationen berichtete. Seinen Quellen zufolge habe sich die Unzufriedenheit innerhalb der Streitkräfte bis auf Bataillonsebene und regionale Kommandostufen ausgeweitet. Der genaue Hintergrund dieser Beschwerden und ein möglicher Zusammenhang mit der Senatsbedrohung blieben jedoch unklar.

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Als Reaktion kündigte Gatchalian Gespräche mit dem Senatsvorstand und dem Amtsbereich des Senats-Sergeant-at-Arms an. Im Mittelpunkt stehen dabei die Umsetzung notwendiger Sicherheitsanpassungen zum Schutz der Senatoren, Mitarbeiter und Besucher. Gatchalian betonte, die Sicherheit aller im Gebäude sei oberste Priorität.

Der Senat überprüft nun seine Sicherheitsprotokolle angesichts der gemeldeten Bedrohung. In Kürze sollen Treffen zwischen führenden Beamten und Sicherheitskräften stattfinden. Eventuelle Änderungen zielen darauf ab, Schwachstellen zu beheben, ohne den reibungslosen Ablauf der legislativen Arbeit zu beeinträchtigen.

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