07 May 2026, 08:30

Sechs Schulen in Komsomolsk am Amur werden bis 2027 grundsaniert

Verlassener Klassenraum in Pripjat, Tschernobyl, Ukraine, mit Tischen, Stühlen, abblätternder Wandfarbe, kaputten Fenstern und sichtbarer Decke, Bäume durch Fenster zu sehen.

Sechs Schulen in Komsomolsk am Amur werden bis 2027 grundsaniert

Sechs Schulen in Komsomolsk am Amur werden ab dem nächsten Schuljahr umfassend saniert. Das Vorhaben ist Teil des bundesweiten russischen Programms „Entwicklung der Bildung“, das auf Initiative von Präsident Wladimir Putin ins Leben gerufen wurde. Die Finanzierung für dringende Reparaturen – darunter Dächer, Fenster, Türen und Fassaden – ist bereits gesichert.

Betroffen sind die Schulen mit den Nummern 3, 8, 31, 34, 50 und 53, deren 5.114 Schülerinnen und Schüler vorübergehend auf zwölf andere Bildungseinrichtungen verteilt werden. Die städtische Bildungsbehörde hat einen detaillierten Umzugsplan erarbeitet, um die Verlegung zu koordinieren.

Dmitri Saplutajew, der Bürgermeister der Stadt, räumte ein, dass der Prozess mit Herausforderungen verbunden sein werde. Gleichzeitig betonte er, dass die Maßnahmen unvermeidbar seien, um die Sanierungsarbeiten ohne Unterbrechungen durchzuführen. Derzeit werden die aktualisierten Kostenvoranschläge finalisiert und Auftragnehmer für das Projekt ausgewählt.

Die Arbeiten sollen bis zum 20. Dezember 2027 abgeschlossen sein. Ziel der Sanierungen ist es, die zentrale Infrastruktur der sechs Schulen zu modernisieren. Nach Abschluss der Bauarbeiten kehren Schüler und Lehrkräfte in die erneuerten Gebäude zurück. Das Projekt steht im Einklang mit den landesweiten Bestrebungen, die Bildungsstätten flächendeckend zu verbessern.

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