Schweizer Kulturschaffende kämpfen um ihre Existenz und fordern Soforthilfen
Lotta BrandtSchweizer Kulturschaffende kämpfen um ihre Existenz und fordern Soforthilfen
Schweizer Kulturschaffende stehen unter massivem Druck
Laut Suisseculture durchlebt der Schweizer Kultursektor eine schwere Krise. Die Organisation warnt, dass anhaltende politische Debatten die professionelle kulturelle Produktion im ganzen Land gefährden. Führende Vertreter fordern nun dringend Maßnahmen, um Künstlerinnen und Künstler in der Not zu unterstützen.
Suisseculture schlägt Alarm angesichts der prekären Lage kultureller Berufe in der Schweiz. Die Präsidentin und Cellistin Estelle Revaz betont, dass die Belastungsgrenze der Fachleute kurz vor dem Kollaps stehe. Ohne gezielte Hilfen werde sich die Situation des Sektors weiter verschärfen, so die Organisation.
Zu den zentralen Forderungen zählen faire Löhne und verlässliche Honorare für Kulturschaffende. Zudem verlangt Suisseculture einen besseren sozialen Schutz – insbesondere bei Krankheit oder Unfällen. Der Zugang zu Gesundheitsversorgung und finanziellen Absicherungssystemen bleibt ein drängendes Problem.
Die Organisation unterstreicht auch die Notwendigkeit größerer Sichtbarkeit, sowohl im Inland als auch international. Besonders wichtig sei der Erhalt der europäischen Vernetzung durch Programme wie Creative Europe. Ohne diese Verbindungen drohe Schweizer Künstlerinnen und Künstlern eine noch stärkere Isolation und der Verlust von Chancen.
Die Warnungen von Suisseculture zeichnen das Bild eines Sektors unter extremem Druck. Die Forderungen nach fairer Bezahlung, sozialer Absicherung und europäischer Zusammenarbeit zielen darauf ab, einen weiteren Niedergang zu verhindern. Ohne rasches Handeln bleibt die Zukunft der professionellen kulturellen Produktion in der Schweiz ungewiss.






