SC Freiburg und JobRad setzen auf neues Nachhaltigkeits-Partnerschaftsmodell
Paul MüllerSC Freiburg und JobRad setzen auf neues Nachhaltigkeits-Partnerschaftsmodell
SC Freiburg und JobRad passen ihre langjährige Sponsoring-Partnerschaft an. Nach drei Jahren als Haupt- und Trikotsponsor endet die bisherige Rolle des Unternehmens nach der aktuellen Saison. Beide Seiten wechseln nun zu einem neuen Partnerschaftsmodell, bleiben aber ihrer gemeinsamen Ausrichtung auf Nachhaltigkeit treu.
Seit 2022 hat die Zusammenarbeit andere Bundesliga-Vereine dazu bewegt, ähnliche grüne Initiativen umzusetzen. Bis 2025 sollen dadurch bei den beteiligten Clubs jährlich über 500 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart werden.
JobRad stieg in der Saison 2023/24 als Hauptsponsor des SC Freiburg ein, mit sichtbarem Logo auf den Trikots. Die Partnerschaft sorgte schnell für Aufmerksamkeit, steigerte die Markenbekanntheit des Unternehmens und förderte nachhaltige Mobilität. Ein zentrales Projekt, die "Fahrrad-Fans-Zählung" (Bike Fan Count), hat bereits über 250.000 Euro für wohltätige Zwecke gesammelt – indem pro Radfahrer, der zu den Spielen kam, ein Euro gespendet wurde.
Die Initiative inspirierte auch Vereine wie Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt, eigene Fahrrad-Leasing- und Fan-Radprogramme zu starten. Gemeinsam zielen diese Maßnahmen darauf ab, Emissionen zu reduzieren und umweltfreundliche Anreisen für die Fans zu fördern.
Ab dem 1. Juli 2026 wechselt JobRad in die Rolle eines Premium-Partners. Zwar wird das Logo dann nicht mehr auf den Trikots zu sehen sein, doch das Unternehmen bleibt durch Bandenwerbung im Stadion präsent. Zudem unterstützt es weiterhin die Fußball-Akademie und die Frauenmannschaft des SC Freiburg.
Auch die "Fahrrad-Fans-Zählung" wird fortgeführt: Fans, die mit dem Rad zu Heimspielen kommen, leisten weiterhin einen Beitrag für Spendenaktionen – ein Zeichen für das anhaltende Engagement beider Partner in Sachen Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung.
Die aktualisierte Partnerschaft sichert JobRads kontinuierliche Verbindung zum SC Freiburg, wenn auch in veränderter Form. Verein und Sponsor werden weiterhin gemeinsam an Nachhaltigkeitsprojekten, Fan-Initiativen und regionaler Entwicklung arbeiten. Ihre Zusammenarbeit bleibt damit ein Vorbild dafür, wie Sport-Sponsoring mit ökologischer und sozialer Verantwortung verbunden werden kann.






