Sachsen-Anhalt setzt neue Klimaschutz-Prioritäten für die Infrastruktur der Zukunft
Miriam AlbrechtSachsen-Anhalt setzt neue Klimaschutz-Prioritäten für die Infrastruktur der Zukunft
Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt legt Schwerpunkte für Infrastrukturentwicklung fest
Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt hat zentrale Prioritäten für die Infrastrukturentwicklung des Landes definiert. In einem kürzlich eingereichten Positionspapier gibt das Gremium Empfehlungen zur Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG). Im Fokus stehen dabei langfristige Widerstandsfähigkeit, Nachhaltigkeit und wirtschaftliches Wachstum für die Region.
Die Ergebnisse wurden Prof. Dr. Armin Willingmann präsentiert und stützen sich auf Erkenntnisse des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses sowie auf den Klimaschutz-Fachplan des Landes. Das Papier betont die Notwendigkeit von Investitionen in moderne Energie- und Heizsysteme, eine starke Wasserstoffwirtschaft, emissionsarmen öffentlichen Nahverkehr und nachhaltiges Bauen. Diese Bereiche wurden als entscheidend für die Zukunft Sachsen-Anhalts identifiziert.
Neben der Prioritätensetzung hob der Beirat die Bedeutung einer leistungsfähigen und unabhängigen Infrastruktur hervor. Gut geplante Ausgaben könnten die Versorgungssicherheit erhöhen, regionale Wirtschaftseffekte stärken und den Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft beschleunigen. Zudem wiesen die Expertinnen und Experten darauf hin, dass die Kombination von Infrastrukturmodernisierung mit Innovation und Energiesouveränität erhebliche Vorteile bringen würde.
Zusätzlich zu den Empfehlungen bekräftigte der Beirat seine Unterstützung für die Landesregierung. Das Gremium bot an, auch künftig konstruktive Impulse für die zielgerichtete Verwendung des Sondervermögens zu liefern. Die Amtszeit, die ab dem 1. Juli 2026 verlängert wurde, sichert weiterhin fachkundige Beratung zu den Themen nachhaltige Entwicklung, Energie und Klimaschutz.
Die Vorschläge des Beirats zielen darauf ab, langfristige Vorteile für die Infrastruktur, Wirtschaft und Umweltziele Sachsen-Anhalts zu sichern. Durch strategische Investitionen kann das Land seine Energieunabhängigkeit stärken, Emissionen reduzieren und eine nachhaltigere Zukunft gestalten. Die Empfehlungen werden nun von der Landesregierung weiter geprüft.






