17 June 2026, 18:21

Russland geht mit Großrazzia gegen illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte vor

Razzia in Primorje: Illegale Beschäftigung und Abschiebung nach Einreiseverbot

Russland geht mit Großrazzia gegen illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte vor

In einer groß angelegten Aktion gegen illegale Beschäftigung haben die russischen Behörden mehrere Standorte in der Region Primorje überprüft. Die Razzia war Teil der bundesweiten Operation 'Illegal-2026', die sich gegen unrechtmäßige Anstellung ausländischer Arbeitskräfte richtet. In Artjom entdeckten Beamte drei ausländische Staatsbürger ohne gültige Arbeitserlaubnis in einem Fast-Food-Restaurant an der Vokzalnaya-Straße. Die drei Personen wurden nach Artikel 18.10 des russischen Verwaltungsrechtskodex wegen illegaler Beschäftigung angeklagt und jeweils mit einer Geldstrafe belegt.

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Zusätzlich zu den Kontrollen in Artjom wurde auch ein großes Großhandelslager an der Nekrassow-Straße in Ussurijsk überprüft. Die Behörden erweiterten ihre Ermittlungen auf weitere Standorte in Ussurijsk, an denen der Verdacht auf unrechtmäßige Anstellung ausländischer Arbeitskräfte bestand.

Während der Razzia wurde ein Migrant festgenommen, der trotz eines bestehenden Einreiseverbots erneut nach Russland eingereist war. Das Gericht entschied in seinem Fall, dass er eine Geldstrafe zahlen und eine zwingende administrative Abschiebung hinnehmen muss. Derzeit befindet er sich in einem Abschiebegewahrsam für Ausländer, bis die Entscheidung vollstreckt wird.

Gegen den Arbeitgeber, der die undokumentierten Arbeitskräfte eingestellt hatte, wird ebenfalls ermittelt. Ihm drohen hohe verwaltungsrechtliche Strafen. Die Aktion zeigt die verstärkten Bemühungen der Behörden, illegale Beschäftigung zu bekämpfen. Die festgesetzten Geldstrafen und Abschiebungen unterstreichen die Konsequenzen für Zuwiderhandlungen gegen die Arbeitsgesetze. Die Ermittlungen gegen die Arbeitgeber laufen noch.

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