Russland ermittelt: Waisen in Sotschi erhalten keine garantierte Wohnung
Paul MüllerRussland ermittelt: Waisen in Sotschi erhalten keine garantierte Wohnung
Das Investigativkomitee Russlands hat ein Strafverfahren wegen der Verweigerung von Wohnraum für zwei volljährige Waisenkinder in Sotschi eingeleitet. Die Anweisung hierzu stammte direkt von Alexander Bastrykin, dem Vorsitzenden des Komitees. Den beiden Enkelinnen eines Beschwerdeführers war zuvor der gesetzlich garantierte Anspruch auf eine Wohnung verweigert worden. Dies veranlasste den Beschwerdeführer, sich über den offiziellen Social-Media-Account von Bastrykin zu beschweren.
Auf dessen Anweisung hin leitete das Komitee das Verfahren ein. Andrei Maslow, Leiter der zuständigen Direktion, erhielt den Auftrag, die Ermittlungen aufzunehmen und regelmäßig über den Fortschritt zu berichten. Parallel prüft die Ermittlungsbehörde im Gebiet Krasnodar die Vorwürfe im Rahmen einer verfahrenstechnischen Prüfung.
Die Zentrale des Investigativkomitees überwacht dabei die Umsetzung der Anweisungen und stellt sicher, dass alle gesetzlichen Verfahren eingehalten werden. Der Fall unterstreicht die Bedeutung der Durchsetzung von Schutzrechten für Waisen nach russischem Recht. Die Behörden betonen, dass sie die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen genau überwachen werden.
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