24 May 2026, 00:17

Rücksichtsloser Gleisbetritt bei Müngstener Brücke legt Zugverkehr lahm

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke wird teuer: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Rücksichtsloser Gleisbetritt bei Müngstener Brücke legt Zugverkehr lahm

Leichtsinniger Gleisbetritt bei der Müngstener Brücke sorgt für massive Zugausfälle

Am Sonntag, dem 8. März, führte ein rücksichtsloser Gleisbetritt in der Nähe der Müngstener Brücke zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr. Drei Personen – zwei Erwachsene und ein Kind – wurden gegen 12:05 Uhr unbefugt auf den Gleisen gesichtet, woraufhin die Behörden die Strecke für fast eine Stunde sperren mussten.

Augenzeugen hatten die Eindringlinge zunächst in der Nähe der Brücke gemeldet, was eine schnelle Reaktion der Einsatzkräfte auslöste. Bundespolizei, die Polizei Wuppertal sowie die Feuerwehren aus Solingen und Remscheid rückten zum Einsatzort aus. Die Strecke blieb zwischen 12:09 Uhr und 12:50 Uhr gesperrt, wodurch der Zugverkehr während der Maßnahme vollständig zum Erliegen kam.

Die beiden Erwachsenen behaupteten später, eine Navigations-App habe sie über die Brücke geleitet. Die Bundespolizei wies jedoch auf deutlich sichtbare Verbotszeichen in dem Bereich hin und leitete gegen die Verantwortlichen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Die Kosten für den Einsatz stiegen schnell an: Die Feuerwehr Solingen verzeichnete Ausgaben von etwa 656 Euro für Fahrzeuge und Personal, während die Polizei Wuppertal pro Schuldner 118,50 Euro in Rechnung stellte.

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Die Stadt Solingen hat bereits einen offiziellen Kostenbescheid nach dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz Nordrhein-Westfalens erlassen. Die Stadt Remscheid prüft unterdessen noch mögliche Kostenerstattungen, ein Zeitplan steht jedoch noch nicht fest.

Der Vorfall unterstreicht die erheblichen Gefahren, die von unbefugtem Betreten von Bahnanlagen ausgehen. Neben der akuten Lebensgefahr führten die Eindringlinge zu hohen finanziellen Belastungen für die Einsatzkräfte und langen Verspätungen für Reisende. Die Behörden betonen erneut, wie wichtig es ist, Sicherheitshinweise zu beachten, um künftige Störungen zu vermeiden.

Quelle