16 April 2026, 10:10

"Richi"-Streit eskaliert: Familie stoppt Merchandise-Hype ohne Zustimmung

Ein Mann in einer schwarzen Kapuzenjacke und einem schwarzen Anzug mit weißem Hemd, der ein Mikrofon hält, steht selbstbewusst vor einer Wand und sieht aus wie ein Komiker mit zurückgekämmtem Haar.

"Richi"-Streit eskaliert: Familie stoppt Merchandise-Hype ohne Zustimmung

Ein viraler Spruch aus dem Schweizer Fernsehen hat eine juristische Auseinandersetzung um nicht autorisierte Merchandise-Artikel ausgelöst. Die Familie Schönbächler, deren verstorbener Vater Hermann durch den Ausruf "Richi" bekannt wurde, hatte der Nutzung in Comedy-Soundboxen nie zugestimmt. Der Influencer Zeki, der den Spruch in seine Produkte aufgenommen hatte, entfernte ihn nun nach rechtlichem Druck.

Der Ausruf "Richi" erlangte nach Hermann Schönbächlers Auftritt im Schweizer Fernsehen große Bekanntheit. Influencer Zeki nutzte die Popularität des Spruchs, indem er ihn in seine Comedy-Soundboxen integrierte und diese online verkaufte. Die Familie Schönbächler hatte der kommerziellen Verwendung jedoch nie zugestimmt und erhielt auch keine finanzielle Beteiligung.

Die Familie forderte öffentlich ein Ende des Merchandise-Hypes und bat um Respekt sowie Privatsphäre für ihre Kinder. Zudem verlangte sie von Zeki, den Meme aus seinen Produkten zu entfernen. Der Schweizer Sender SRF bestätigte, keine Lizenzen ohne Zustimmung der Betroffenen zu erteilen, und stärkte damit die Position der Familie.

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Zeki hat seine Soundboxen inzwischen an die rechtlichen Vorgaben angepasst und den "Richi"-Bezug entfernt. Er zeigt sich weiterhin offen für eine Zusammenarbeit und hat Kontakt zur Familie Schönbächler aufgenommen. Die Online-Händler Galaxus und Brack haben unterdessen alle damit verbundenen Fan-Artikel aus ihrem Sortiment genommen. Zeki verkauft jedoch weiterhin seinen Restbestand der alten Soundboxen.

Der Streit führte dazu, dass nicht autorisierte "Richi"-Merchandise-Artikel bei großen Händlern verschwanden. Zekis überarbeitete Soundboxen enthalten den Kultspruch nicht mehr, und er signalisierte Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Familie Schönbächler. Der Fall verdeutlicht die rechtlichen Grenzen bei der Nutzung viraler Inhalte ohne Erlaubnis.

Quelle