Rheydts denkmalgeschützte Kirche wird durch Spenden und Ehrenamt gerettet
Miriam AlbrechtRheydts denkmalgeschützte Kirche wird durch Spenden und Ehrenamt gerettet
Rheydts historisches Wahrzeichen: Die Kirche wird Schritt für Schritt gerettet
Dank anhaltender Spendenaktionen und des Engagements ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer wird Rheydts denkmalgeschützte Kirche nach und nach restauriert. Das von der Volksbank im Rheinland eG unterstützte Projekt macht seit dem Abbau des Kirchturms im Jahr 2021 stetige Fortschritte. Nun, da der Turm vorläufig wieder an seinem Platz steht, rückt die Instandsetzung der verbleibenden Fassaden in den Fokus – ebenso wie die Sicherung langfristiger Unterstützung.
Der Kirchturm war im November 2021 aufgrund statischer Bedenken und der Gefahr eines Einsturzes abgebaut worden. Seither arbeiten Freiwillige und Spender unermüdlich daran, das Bauwerk zu retten: Zuerst wurde der Turm wiedererrichtet, nun geht es an die übrigen Teile des Gebäudes. Der Förderverein strebt an, die Reparaturen an den Ost-, Süd- und Westfassaden bis Ende Juni abzuschließen.
Die Volksbank im Rheinland eG spielt eine zentrale Rolle bei der Finanzierung der Restaurierung. Erst kürzlich steuerte die Bank zum fünften Mal 2.000 Euro bei – ihre Gesamtspende beläuft sich damit auf 10.000 Euro. Ein Vertreter der Bank lobte den Einsatz der Ehrenamtlichen und betonte, dass das Projekt perfekt zum genossenschaftlichen Grundgedanken der Selbsthilfe in der Gemeinschaft passe.
Um die Spendenbereitschaft aufrechtzuerhalten, hat der Verein kreative Wege beschritten. Eine Kooperation mit einem Winzer an der Mosel bietet nun einen speziellen Riesling an, dessen Erlös der Kirche zugutekommt. Zudem suchen die Organisatoren nach einem neuen Slogan, um das öffentliche Interesse und die finanzielle Unterstützung zu stärken.
Die vollständige Restaurierung – inklusive des Turms – soll bis 2028 abgeschlossen sein. Bis dahin fließt jeder gespendete Euro in den Erhalt des Bauwerks für kommende Generationen.
Zwar thront der Turm wieder über der Stadt, doch die Kirche bedarf noch umfangreicher Arbeiten und Mittel. Dank des gemeinsamen Einsatzes von Freiwilligen, lokalen Unternehmen und der Volksbank kommt das Projekt jedoch stetig voran. Mit anhaltender Unterstützung wird das Wahrzeichen bis zum Ende des Jahrzehnts wieder in seinem ursprünglichen Glanz erstrahlen.






