13 April 2026, 04:10

Rheinmetall und Boeing werben mit Ghost Bat für die Luftwaffe-Drohnenflotte

Deutsches Weltkriegs-Propagandaplakat, das eine Formation von Kampfflugzeugen in der Luft zeigt.

Rheinmetall und Boeing werben mit Ghost Bat für die Luftwaffe-Drohnenflotte

Rheinmetall und Boeing bieten MQ-28 Ghost Bat als mögliches "Collaborative Combat Aircraft" für die Luftwaffe an

Die Unternehmen Rheinmetall und Boeing arbeiten zusammen, um die Drohne MQ-28 Ghost Bat als potenzielles Collaborative Combat Aircraft (CCA) für die deutsche Luftwaffe zu positionieren. Mit der Partnerschaft wollen sie den Bedarf Deutschlands an bis zu 400 unbemannten Systemen bis 2029 decken. Auch andere Firmen, darunter Airbus und das deutsche Start-up Helsing, bewerben sich um den Auftrag.

Die MQ-28 Ghost Bat hat bereits über 150 Testflüge absolviert. Konzipiert für den Einsatz zusammen mit bemannten Kampfflugzeugen in hochriskanten Umgebungen, ermöglicht ihr modularer Aufbau Missionen von der Aufklärung bis zur elektronischen Kriegsführung.

Rheinmetall übernimmt in Deutschland die Rolle des Systemintegrators und ist für die operative Unterstützung zuständig. Das Unternehmen hatte bereits im August 2024 über eine mögliche CCA-Zusammenarbeit mit Boeing und Lockheed Martin verhandelt.

Die Konkurrenz wächst: Airbus und Kratos schlagen die Drohne XQ-58A Valkyrie als Alternative vor. Auch General Atomics Aeronautical Systems zeigt Interesse, ein europäisches CCA auf Basis seines Prototyps YFQ-42A zu entwickeln. Gleichzeitig könnte das deutsche Verteidigungs-Start-up Helsing mit seinem autonomen Flugzeug CA-1 in den Wettbewerb einsteigen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Luftwaffe plant, das ausgewählte CCA bis 2029 in Dienst zu stellen. Die MQ-28 Ghost Bat von Rheinmetall und Boeing ist eine von mehreren Optionen, die derzeit geprüft werden. Die endgültige Entscheidung wird die Zukunft unbemannter Luftoperationen in Deutschland maßgeblich prägen.

Quelle