17 June 2026, 16:59

Rhein und Rehlinger fordern Reform-Neustart mit Bundesfinanzierung

Rehlinger und Rhein drohen den Scheitern der sozialen Reformen

Rhein und Rehlinger fordern Reform-Neustart mit Bundesfinanzierung

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat Deutschland aufgefordert, einen „Reform-Neustart“ einzuleiten, um die Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Stärke des Landes zu stärken. Auch Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger meldete sich zu Wort und betonte die Notwendigkeit bundesweiter Unterstützung bei der Finanzierung sozialer Reformen.

Rhein forderte tiefgreifende Veränderungen, um die Wirtschaft des Landes zu kräftigen. Er argumentierte, dass Länder und Kommunen bereits unter erheblichem finanziellen Druck stünden. Sein Leitprinzip für die Reformbemühungen laute: „Wer bestellt, muss auch zahlen.“

Die hessische Landesregierung werde Vorschläge danach bewerten, inwiefern sie wirtschaftlichen Fortschritt vorantreiben, die Produktivität steigern und die finanzielle Stabilität sichern könnten. Rhein unterstrich zudem, wie wichtig eine solide Finanzierungsgrundlage sei, damit Reformen nachhaltig wirken.

Rehlinger warnte, dass Reformen ohne eine teilweise Bundesfinanzierung im Bundesrat scheitern könnten. Viele Länder könnten die Kosten nicht allein tragen, erklärte sie. Ihre Priorität liege darin, dass sich der Bund auf die Schaffung neuen Wirtschaftswachstums konzentriere – statt die finanziellen Lasten auf die Länder abzuwälzen.

Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, wie Reformen durch stabile Finanzierung zum Erfolg geführt werden können. Beide Politiker sind sich einig: Ohne wirtschaftliches Wachstum und finanzielle Unterstützung drohen geplante Veränderungen im fiscalen Engpass stecken zu bleiben oder gar zu scheitern.

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