Reinhold Würth setzt auf CDU-Mann Hagel als neuen Ministerpräsidenten für Baden-Württemberg
Lotta BrandtWürth prophezeiht den Niedergang der FDP im Südwesten - Reinhold Würth setzt auf CDU-Mann Hagel als neuen Ministerpräsidenten für Baden-Württemberg
Der Milliardär und Unternehmer Reinhold Würth hat vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 seine Einschätzung zur politischen Zukunft des Landes geäußert. Dabei spricht er sich nun für den CDU-Politiker Manuel Hagel als künftigen Ministerpräsidenten aus – ein deutlicher Kurswechsel, nachdem er zuvor die FDP unterstützt hatte.
Würth, der einst als Wechselwähler der FDP nahestand, betrachtet eine weitere Unterstützung der Partei mittlerweile als riskantes Unterfangen. Er prognostiziert, dass die Liberalen in den kommenden Jahren sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene vollständig von der politischen Bühne verschwinden könnten.
Der Unternehmer erwartet zudem eine Verschiebung der Koalitionsdynamik im Land. Statt der aktuellen Grün-Schwarzen Regierung hält er eine Schwarz-Grüne Koalition für die bessere Lösung für Stuttgart. Seine Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die bundesweiten Umfragewerte vom November 2024 zeigen, dass 72 Prozent der Deutschen unzufrieden mit der Arbeit der Regierung sind.
Trotz der allgemeinen politischen Stimmung bleibt Würths Fokus auf Baden-Württemberg gerichtet. Mit seiner offenen Unterstützung für Hagel sendet er ein klares Signal für eine CDU-Führung bei der anstehenden Wahl.
Würths Aussagen deuten auf eine mögliche Neuausrichtung der politischen Landschaft im Südwesten hin. Seine Backing für Hagel und seine Skepsis gegenüber der Zukunft der FDP könnten den Wahlausgang 2026 beeinflussen. Im Spiel steht, ob eine Schwarz-Grüne Koalition die bestehende Grün-Schwarze Regierung ablösen wird.






