02 February 2026, 22:09

Rechtsextremer Randalierer nach rassistischen Parolen und 10.000-Euro-Schaden festgenommen

Ein Plakat an einer Wand mit einer Person in einer schwarzen Kapuzenjacke und Maske mit einem strengen Gesichtsausdruck, darüber in fetter weißer Schrift "Das ist Nazi-Gewalt" geschrieben.

Rechtsextremer Randalierer nach rassistischen Parolen und 10.000-Euro-Schaden festgenommen

29-Jähriger nach rechtsextremen Parolen und Sachbeschädigung in Magstadt festgenommen

Am Sonntagmittag wurde ein 29-jähriger Mann in Magstadt festgenommen, nachdem er rechtsextreme Parolen skandiert und Sachbeschädigung begangen hatte. Der Vorfall ereignete sich in der Weilemer Straße und umfasste nigerfeindliche Äußerungen sowie den Hitlergruß, bevor die Polizei einschritt.

Der Mann hatte behauptet, in der Vorabendstunden in einer örtlichen Kneipe angegriffen worden zu sein. Am Sonntag kehrte er zurück, zerschlug mehrere Fenster sowie die Eingangstür und verursachte dabei einen Schaden von schätzungsweise 10.000 Euro. Augenzeugen berichteten, er habe dabei "Heil Hitler" gerufen und den Hitlergruß gezeigt.

Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von etwa 1,7 Promille. Die Beamten nahmen ihn vor Ort fest und brachten ihn zur Polizeidienststelle nach Sindelfingen. Ihm drohen nun Ermittlungen wegen Volksverhetzung, Sachbeschädigung und des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole.

Die Polizei prüft zudem den zuvor gemeldeten Angriff, bei dem mehrere unbekannte Tatverdächtige im Fokus stehen. Der Fall reiht sich in eine Reihe regionaler Maßnahmen gegen Extremismus ein: Die Behörden in Baden-Württemberg beobachten seit den 1970er-Jahren rechtsextreme Gruppen, darunter die Wehrsportgruppe Hoffmann. Frühere Operationen umfassten Razzien, Waffenbeschlagnahmungen und die Zusammenarbeit mit Bundesbehörden wie dem Bundesamt für Verfassungsschutz.

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Der Festgenommene bleibt bis auf Weiteres in Gewahrsam, während die Ermittler mögliche Verbindungen zu weiteren extremistischen Aktivitäten prüfen. Die Kneipenbetreiber stehen nun vor den Reparaturarbeiten, während die Polizei Sicherheitsaufnahmen nach weiteren Hinweisen auswertet.