04 April 2026, 12:09

Rasante Verfolgungsjagd in Bielefeld: 27-Jähriger flieht mit 90 km/h durch die Stadt

Eine Person fährt ein rotes Auto auf einer Rennstrecke mit einem Verkehrskegel vorneweg, der Hintergrund ist unscharf und zeigt hohe Geschwindigkeit.

Rasante Verfolgungsjagd in Bielefeld: 27-Jähriger flieht mit 90 km/h durch die Stadt

Ein 27-jähriger Autofahrer aus Bielefeld führte die Polizei auf eine rasante Verfolgungsjagd durch die Stadt, nachdem er mehrfachige Halteaufforderungen ignoriert hatte. Der Vorfall begann, als Beamte einen BMW 218i auf der Artur-Ladebeck-Straße entdeckten, der fast doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs war.

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Die Verfolgung startete spätabends auf der Artur-Ladebeck-Straße, wo der BMW mit 90 km/h in einer 50er-Zone gemessen wurde. Die Polizei schaltete das Blaulicht ein und gab mit der standardmäßigen Handzeichen-Anweisung "Polizei – Halt!" das Signal zum Anhalten. Statt zu bremsen, beschleunigte der Fahrer jedoch, lenkte abrupt nach rechts, durchquerte eine Busspur und bog trotz Rotlicht in die Obernstraße ein.

Die Beamten versuchten, dem BMW den Weg zu versperren, indem sie ihr Fahrzeug schräg vor ihn stellten. Als ein Polizist zu Fuß näher kam, weigerte sich der Fahrer erneut zu stoppen. Er flüchtete mit hoher Geschwindigkeit, schlängelte sich durch mehrere Straßen und hielt nur kurz an einer roten Ampel in der Nähe des Adenauerplatzes an. Die Verfolgung endete erst, als die Polizei das Fahrzeug in der Waldbreede stellen und den Fahrer festnehmen konnte.

Bei der Befragung gab der Mann zu, die Polizeisignale gesehen zu haben, behauptete jedoch, er habe einen Raubüberfall befürchtet. Die Behörden bestätigten später, dass der Fahrer – mit türkisch-serbisch-montenegrinischen Wurzeln – der Polizei bereits bekannt war. Die Ermittler leiteten inzwischen ein Strafverfahren wegen illegaler Straßenrennen und mehrfacher Verkehrsverstöße ein.

Der Fahrer bleibt wegen seines Verhaltens während der Verfolgungsjagd in Untersuchung. Laut Polizeiberichten gab es keine Verletzten oder weitere beteiligte Fahrzeuge. Der Fall wird nun durch das Justizsystem weiterverfolgt, wobei dem Beschuldigten Strafen wegen rücksichtsloser Fahrweise und Flucht vor der Polizei drohen.

Quelle