30 April 2026, 08:40

Protest gegen ICE eskaliert: Sexspielzeug fliegt auf Bundesfahrzeuge in Minnesota

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Demonstration die Straße in Washington, D.C. entlang, mit Plakaten, Bannern und Fahrrädern, vor einem Gebäude, Bäumen, Schildern und einem klaren blauen Himmel.

Protest gegen ICE eskaliert: Sexspielzeug fliegt auf Bundesfahrzeuge in Minnesota

Protest gegen ICE in Minnesota nimmt ungewöhnliche Wendung: Demonstranten bewerfen Bundesfahrzeuge mit Sexspielzeug

Vor dem Whipple Federal Building in Minnesota, einem vorübergehenden Unterbringungsort für Festgenommene, eskalierte eine Demonstration gegen die Einwanderungsbehörde ICE auf ungewöhnliche Weise: Protestierende warfen Sexspielzeug auf Fahrzeuge der Bundesbehörden. Währenddessen entwickelte sich ein lokales Erotikgeschäft zeitweise zu einer Sammelstelle für Spenden an die Demonstranten.

Hunderte Versammelte hatten sich vor dem Whipple Federal Building eingefunden, um an den Tod von Renee Good zu erinnern, die vor einem Monat in Minneapolis von ICE-Agenten erschossen worden war. Die Stimmung heizte sich weiter auf, als einige Protestierende Eisblöcke und Dildos in Richtung der Bundesfahrzeuge schleuderten. Auf Videos war später zu sehen, wie Beamte die geworfenen Gegenstände aufsammelten und zurück in die Menge warfen.

Mindestens 42 Personen wurden im Verlauf der Kundgebung festgenommen. Warum ausgerechnet Sexspielzeug als Protestmittel gewählt wurde, blieb unklar. Als Reaktion auf die Ausschreitungen kündigte die Bundesregierung den Abzug von 700 Beamten aus Minnesota an, darunter Personal von ICE und der Grenzschutzbehörde CBP. Der frühere Grenzschutzchef unter Trump, Tom Homan, bestätigte die Entscheidung.

In der Nähe hatte das Erotikgeschäft Smitten Kitten seine Räumlichkeiten vorübergehend in ein Spendenzentrum umgewandelt – zur Unterstützung der von den Polizeimaßnahmen Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die Proteste endeten mit Festnahmen und dem Rückzug der Bundesbeamten aus dem Bundesstaat. Der Abzug der 700 Einsatzkräfte folgte auf die Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Die temporäre Umnutzung des Ladens unterstrich zugleich die lokalen Bemühungen, den von der Gewalt Betroffenen zu helfen.

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