Prinz Harry verschwindet aus Londons Souvenirläden – und der Popkultur
Lotta BrandtPrinz Harry verschwindet aus Londons Souvenirläden – und der Popkultur
Die Präsenz von Prinz Harry in der britischen Popkultur schwindet zusehends. Während der Herzog von Sussex und seine Frau Meghan Markle sich zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückziehen, rücken andere Motive in den Vordergrund – selbst in den Souvenirläden Londons.
Am Freitag zeigte der Sender Arte eine neue Dokumentation über das Verhältnis zwischen Prinz Harry und seinem Bruder Prinz William. Doch die Produktion liefert kaum neue Einblicke in den bekannten Konflikt innerhalb der Königsfamilie und berücksichtigt auch nicht die jüngsten Entwicklungen der beiden. In den Touristengeschäften der britischen Hauptstadt sucht man Abbildungen von Prinz Harry mittlerweile vergeblich. Stattdessen dominieren fiktive Figuren wie Paddington Bär die Regale – er hat den Prinzen auf Postkarten und Souvenirs weitgehend verdrängt. Auch Meghans Einfluss auf die Popkultur ist gesunken, nachdem ihr geplanten Netflix-Projekt eingestellt wurde.
Seit dem Abschluss der Dreharbeiten zu ihren eigenen Medienprojekten zeigen sich Harry und Meghan kaum noch in der Öffentlichkeit. Die Arte-Dokumentation, die am Freitag ausgestrahlt wurde, beleuchtet zwar die Beziehung der königlichen Brüder, bleibt aber auf Stand des vergangenen Jahres. Neue Erkenntnisse über den anhaltenden Zwist zwischen den Prinzen oder aktuelle Entwicklungen sucht man darin vergeblich. Die zurückgehende Sichtbarkeit von Harry und Meghan spiegelt sich nicht nur in den Medien, sondern auch im Alltag wider. Während Souvenirläden längst auf andere Motive setzen, bleibt die Dokumentation über die königlichen Brüder eine Momentaufnahme vergangener Zeiten. Ob sich das Paar künftig wieder stärker in die Öffentlichkeit wagt, bleibt abzuwarten.






