Polizei schlägt in Chiapas gegen Erpresser und Drogenhändler zu
Bei zwei getrennten Polizeieinsätzen in Tapachula im Bundesstaat Chiapas sind mehrere Personen wegen Erpressung und Drogendelikten festgenommen worden. Die Behörden nahmen vier Verdächtige fest, darunter Staatsbürger aus Venezuela und Kuba, und beschlagnahmten dabei Drogen, Bargeld sowie Beweismaterial im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität.
Bei der ersten Aktion wurden zwei venezolanische Männer, Ronald N. und Luis Enrique N., wegen schwerer Erpressung festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, lokale Geschäftsleute bedroht zu haben. Die Opfer berichteten von anonymen Anrufen, bei denen Schutzgeld gefordert wurde – mit der Androhung, ihre Familien zu schaden, falls sie nicht zahlten. Beide Beschuldigte wurden inzwischen einem Richter vorgeführt.
Bei einer zweiten Razzia nahm die Polizei drei weitere Personen fest: Jorge N., Joha N. und Juayohe N. Sie stehen im Verdacht, in Drogenhandel und Bandenkriminalität verwickelt zu sein. Die beiden kubanischen Staatsbürger Joha N. und Juayohe N. wurden gemeinsam mit Jorge N. in Gewahrsam genommen. Bei der Aktion beschlagnahmten die Beamten 50 Tütchen Crackkokain, 24 Beutel Kokainpulver und 47 Tütchen Marihuana. Zudem sicherten sie Bargeld sowie zehn Visitenkarten, die mutmaßlich mit dem Drogenverkauf in Verbindung stehen.
Die Festnahmen sind Teil koordinierter Maßnahmen der lokalen Behörden, um Erpressungs- und Drogenhandelsnetzwerke in der Region zu zerschlagen. Die beschlagnahmten Beweismittel, darunter Rauschgift und Geld, sollen die weiteren Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Straftaten der Verdächtigen unterstützen. Alle Festgenommenen bleiben bis zum Abschluss der rechtlichen Verfahren in Untersuchungshaft.






