20 April 2026, 14:16

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund – Video löst Empörung aus

Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich vor einem Gebäude mit Fenstern und einem Laternenmast, mit dem Text 'Erste Stufe der Grausamkeit' unten.

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund – Video löst Empörung aus

Die Dortmunder Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem ein Video einen Mann zeigte, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlug. Der Vorfall, der sich rasant in den sozialen Medien verbreitete, löste Hundertfache Beschwerden und Hinweise aus der Bevölkerung aus. Die Behörden konnten inzwischen einen 44-jährigen Ortsansässigen als Hauptverdächtigen identifizieren.

Die Ermittlungen wurden nach Veröffentlichung des Videos aufgrund des deutschen Tierschutzgesetzes aufgenommen. Die Polizei sicherte umgehend einen richterlichen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Verdächtigen. Bei der Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten den Hund und übergaben ihn einer Tierunterkunft zur weiteren Betreuung.

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Die öffentliche Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Hundertfache Meldungen des Videos gingen bei den Behörden ein. Die Dortmunder Polizei rief die Bevölkerung jedoch dazu auf, das Video nicht weiterzuverbreiten. Gleichzeitig warnte sie davor, dass Drohungen oder Aufrufe zu Selbstjustiz als Straftaten verfolgt werden würden.

Der Verdächtige bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, während die Beamten weitere Beweise sammeln. Der Hund befindet sich derzeit in Obhut, bis der Fall abgeschlossen ist. Die Polizei betonte erneut, dass das Teilen des Videos oder Drohungen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Die Ermittlungen gegen den Beschuldigten laufen weiterhin auf Hochtouren.

Quelle