08 February 2026, 16:09

Pfefferspray-Attacke auf AfD-Helfer in Tübingen: Polizei ermittelt nach politischem Übergriff

Ein Plakat, das eine Gruppe von Menschen zeigt, einige bewaffnet, zwischen Gebäuden mit aufsteigendem Rauch, beschriftet mit "New York - Der Kampf zwischen Randalierern und Miliz".

Pfefferspray gegen AfD-Wahlhelfer - Pfefferspray-Attacke auf AfD-Helfer in Tübingen: Polizei ermittelt nach politischem Übergriff

Zwei AfD-Wahlkampfhelfer in Tübingen mit Pfefferspray angegriffen

In den frühen Morgenstunden des Sonntags wurden zwei Wahlkampfhelfer der AfD in Tübingen mit Pfefferspray attackiert. Die beiden Männer, 54 und 21 Jahre alt, waren damit beschäftigt, Wahlplakate aufzuhängen, als eine Gruppe von acht Personen sie konfrontierte. Beide erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt.

Der Vorfall ereignete sich, als die Freiwilligen Plakate für die AfD anbrachten. Plötzlich umringte sie die achtköpfige Gruppe, sprühte ihnen gezielt Pfefferspray ins Gesicht und riss die Plakate an sich, bevor sie flüchtete. Die Angreifer ließen die Plakate verstreut in der Nähe eines parkenden Autos zurück.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen wegen des Übergriffs eingeleitet. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden, die zur Identifizierung der Täter beitragen könnten.

Der Angriff reiht sich in eine Serie von Gewaltvorfällen gegen AfD-Wahlkämpfer ein. Allein in den vergangenen zwölf Monaten gab es bundesweit rund 25 dokumentierte Fälle von Bedrohungen oder tätlichen Angriffen. Berichte der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Stellungnahmen der AfD verzeichnen Vorfälle in Sachsen (acht Fälle, darunter Leipzig im Oktober 2025), Bayern (sechs Fälle, etwa München im November 2025) und Nordrhein-Westfalen (fünf Fälle, darunter Köln im Dezember 2025).

Der Übergriff in Tübingen ist ein weiterer Fall politisch motivierter Gewalt gegen Wahlkampfhelfer. Während die Ermittlungen der Polizei laufen, erholen sich die verletzten Helfer von ihren leichten Verletzungen. Zeugen mit relevanten Informationen werden aufgefordert, sich bei den örtlichen Behörden zu melden.