PETA enthüllt brutale Methoden gegen Elefanten im Wuppertaler Zoo – und fordert Konsequenzen
Lotta BrandtPETA enthüllt brutale Methoden gegen Elefanten im Wuppertaler Zoo – und fordert Konsequenzen
Die Tierrechtsorganisation PETA wirft dem Wuppertaler Zoo vor, seine Elefanten zu misshandeln. Videomaterial zeigt, wie Pfleger gewaltsame Methoden anwenden, um die Tiere für Besucher vorzuführen. Die Organisation fordert nun ein Ende dessen, was sie als "Ausbeutung" bezeichnet, sowie einen Wechsel zu sichereren Umgangsmethoden.
Aufnahmen, die PETA veröffentlicht hat, zeigen Elefanten im Wuppertaler Zoo, die zu unnatürlichen Posen gezwungen werden. Zu sehen ist, wie Pfleger sogenannte Elefantenspitzhaken einsetzen, um die Tiere zu kontrollieren – darunter auch den jungen Elefanten Tuffi. Der Zoo verdient zudem an Veranstaltungen, bei denen Elefanten für Fotos posieren oder Besucher auf ihrem Rücken reiten lassen.
PETA hat die Misshandlung bei den lokalen Behörden angezeigt, behauptet jedoch, dass bisher keine Maßnahmen ergriffen wurden. Die Organisation argumentiert, Zoos könnten die komplexen Bedürfnisse von Elefanten nicht erfüllen, und fordert ein vollständiges Verbot der Zucht und des Imports der Tiere in Gefangenschaft.
Das Problem beschränkt sich nicht auf Wuppertal: Fast die Hälfte der deutschen Zoos setzt weiterhin auf "Direktkontakt"-Methoden. Diese Praktiken, bei denen Pfleger in engem körperlichen Kontakt mit den Elefanten stehen, werden kritisiert, da sie Risiken für Tiere und Personal bergen. PETA besteht darauf, dass Zoos auf "geschützten Kontakt" umsteigen sollten – ein sichereres System, bei dem Barrieren den direkten Umgang verhindern.
Trotz der Kritik generiert der Wuppertaler Zoo weiterhin Zusatzeinnahmen durch elefantenbezogene Veranstaltungen. PETA hält daran fest, dass solche Aktivitäten Profit über das Wohl der Tiere stellen.
Die Vorwürfe unterstreichen die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Elefantenhaltung in deutschen Zoos. Zu PETAs Forderungen gehören die Beendigung von Zuchtprogrammen, ein Stopp der Importe sowie die flächendeckende Einführung von "geschütztem Kontakt". Ohne regulatorische Änderungen warnt die Organisation, dass Misshandlungen in Einrichtungen im ganzen Land weiter bestehen könnten.






