Online-Betrug in Malaysia: Studierende verlieren über 63.000 Euro in vier Monaten
Miriam AlbrechtOnline-Betrug in Malaysia: Studierende verlieren über 63.000 Euro in vier Monaten
Im Bundesstaat Perak in Malaysia häufen sich Online-Betrugsfälle, die gezielt Studierende treffen. Zwischen Januar und April 2023 wurden bereits 61 Vorfälle gemeldet, bei denen die Opfer insgesamt 303.372,36 Malaysische Ringgit (rund 63.000 Euro) verloren. Die Behörden reagieren nun mit einem Aufklärungsmodul, um die jungen Erwachsenen besser zu schützen.
Die Polizei von Perak hat ein neues Modul namens Aktuelle Entwicklungen bei Wirtschaftsstraftaten an der Universiti Teknologi Petronas (UTP) eingeführt. Polizeichef Datuk Noor Hisam Nordin stellte das Programm persönlich vor und betonte, wie wichtig es sei, Studierende über die wachsende Bedrohung durch Online-Betrug aufzuklären. Besonders häufig nutzen Betrüger gefälschte Telefonanrufe, betrügerische E-Commerce-Angebote, fingierte Investitionschancen oder unseriöse Kreditangebote, um an das Geld der Opfer zu gelangen.
Die finanziellen Folgen für die Betroffenen sind gravierend: Allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres summierten sich die Verluste auf über 300.000 Ringgit. Um die Fallzahlen und die damit verbundenen Schäden zu verringern, hat die Polizei ein umfassendes Aufklärungsprogramm gestartet. Das Modul soll den Studierenden konkretes Wissen vermitteln, damit sie Betrugsversuche frühzeitig erkennen und sich dagegen wehren können.
Die Behörden werden die Situation weiterhin genau beobachten. Gleichzeitig fordern sie die Studierenden auf, wachsam zu bleiben und sich aktiv vor Betrug zu schützen.
Mit dem neuen Aufklärungsmodul setzt die Polizei von Perak auf Prävention, um die wachsende Zahl an Online-Betrugsfällen einzudämmen. Durch gezielte Information über aktuelle Betrugsmaschen hoffen die Behörden, künftig sowohl die Fallzahlen als auch die finanziellen Schäden für Studierende zu reduzieren.
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